22.11.2024

25 Jahre Opel-Produktion in Eisenach: Vom Corsa B zur Elektromobilität

Das Opel-Werk in Eisenach hat sich in den letzten 25 Jahren von einem Hersteller konventioneller Fahrzeuge zu einem modernen Produktionsstandort für Elektromobile entwickelt. Angefangen hatte es mit der Produktion des einmillionsten Opels, einem schwarzen Corsa B, im Jahr 1999.

Opel ist eines der ersten westdeutschen Unternehmen gewesen, das sich unmittelbar nach der Wiedervereinigung 1990 in den neuen Bundesländern engagiert habe. Bereits im März 1990 gründete Opel gemeinsam mit dem Automobilwerk Eisenach (AWE) die Opel-AWE-Planungs-GmbH und startete damit die wirtschaftliche Entwicklung in Thüringen. Zwei Tage nach der offiziellen Wiedervereinigung rollte der erste Opel Vectra in einer AWE-Werkshalle vom Band. Bis September 1992 sei das neu gebaute Werk in Betrieb gegangen und habe den Opel Astra produziert.

Im Jahr 1993 fuhr dann der erste Opel Corsa „made in Germany“ in Eisenach vom Band. Im Verlauf der 1990er Jahre konzentrierte sich das Werk aufgrund der hohen Nachfrage hauptsächlich auf die Produktion des Corsa. Neun Jahre nach Beginn der Automobilfertigung in Eisenach wurde schließlich der einmillionste Opel, ein Corsa B „Edition 100“, gefertigt. Dieses Ereignis sei am 10. November 1999 mit viel Politprominenz gefeiert worden.

Die gesamte Opel-Produktion habe sich durch kontinuierliche Weiterentwicklung und Modernisierung ausgezeichnet. Das Werk habe sich durch Umweltverträglichkeit, Fertigungstechnologie und Produktivität zu einer der modernsten Automobilfertigungsstätten in Europa entwickelt. Bereits 2012 wurde der Opel ADAM als weiteres Modell in Eisenach produziert. Seit 2019 konzentrierte sich das Werk auf die Produktion des SUV Opel Grandland.

Im Jahr 2024 erlebte der neue Opel Grandland in Eisenach seine Weltpremiere. Dieser sei das erste Modell des deutschen Herstellers, das auf der STLA Medium-Plattform basiert, die speziell für batterie-elektrische Fahrzeuge entwickelt wurde. Die neue Generation des Grandland sei erstmals als vollelektrisches Modell erhältlich, was eine erhebliche Umstellung der Produktionsprozesse erfordert habe. Opel habe dafür 130 Millionen Euro in das Werk investiert und es zu einem modernen „E-Werk“ umgebaut. Dies beinhalte unter anderem den Bau eines Battery Shops und den Einsatz moderner Kamerasysteme zur Qualitätskontrolle.

Zusätzlich plant Opel, einen Solarpark zur Versorgung des Werks mit erneuerbarer Energie zu errichten. Damit soll die Nachhaltigkeit des Standorts weiter erhöht und die Erfolgsgeschichte des Werkes fortgeschrieben werden.

Quelle: Pressemitteilung vom 5.11.2024
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