30.04.2026

Bad Liebenstein rüstet Feuerwehrhäuser mit Brandfrüherkennung aus

Bad Liebenstein hat in den Feuerwehrgerätehäusern der Kernstadt sowie in Schweina und Steinbach eine neue Technik zur Brandfrüherkennung installiert. Insgesamt 56 Rauchmelder überwachen dort seit Kurzem Räume und Einsatzfahrzeuge und sind mit der Alarmierungs-App der Feuerwehr verknüpft. Anlass sind mehrere Brände in Feuerwehrhäusern in den vergangenen Jahren, unter anderem in Stadtallendorf (2024) und Treffurt (2025), die die Verwundbarkeit der eigenen Standorte deutlich gemacht haben.

Die Stadt hat nach eigenen Angaben frühzeitig reagiert und die Anlagen bereits einbauen lassen, bevor eine Förderzusage vorlag. Die Kosten für das System belaufen sich auf rund 4.000 Euro. 1.000 Euro davon übernimmt die SV SparkassenVersicherung, deren Direktionsbevollmächtigter Christoph R. Bauer den Zuschuss offiziell übergab. Bürgermeisterin Susanne Rakowski und Stadtbrandmeister Enrico Pfeifer nahmen die Unterstützung entgegen.

Die vernetzten Melder sind so ausgelegt, dass sie nicht nur die Gebäude, sondern auch die abgestellten Fahrzeuge überwachen. Besonders im Fokus stehen dabei das 2025 beschaffte Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug HLF 10 und die noch relativ neue Drehleiter. Beide Fahrzeuge gelten als zentrale Investitionen für den Brandschutz in Bad Liebenstein und könnten im Fall eines Totalschadens nicht kurzfristig ersetzt werden.

Mit der Einbindung in die bestehende Alarmierungs-App soll sichergestellt werden, dass eine mögliche Rauchentwicklung in den Gerätehäusern schnell bemerkt wird – auch außerhalb der regulären Dienstzeiten. Damit geht es nicht nur um den Schutz der Bausubstanz, sondern vor allem darum, die Einsatzfähigkeit der Feuerwehr an allen drei Standorten dauerhaft zu sichern.

Die SV SparkassenVersicherung unterstützt mit ihrem Förderprogramm gezielt den Einbau moderner Brandfrüherkennungssysteme in Feuerwehrhäusern. Ziel ist es, Schäden an Gebäuden und Fahrzeugen zu minimieren und die Funktionsfähigkeit der Wehren langfristig zu erhalten. Für Bad Liebenstein kommt die Förderung nach dem bereits erfolgten Einbau als finanzielle Entlastung und Bestätigung des eingeschlagenen Weges.

Quelle: Pressemitteilung vom 30.04.2026
Foto: Stadt Bad Liebenstein
Veröffentlicht am von , Redakteur

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