22.11.2024 👍1

Bund Fördert Gedenkstätte „Goldener Löwe“ in Eisenach: Ein Beitrag zur Demokratiebildung

Die Stadt Eisenach erhält im Rahmen des Programms „Nationale Projekte des Städtebaus 2024“ Fördermittel, um den „Platz am Denkmal zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung“ aufzuwerten. Oberbürgermeister Christoph Ihling hat zusammen mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Tina Rudolph die Förderurkunde von Bundesbauministerin Klara Geywitz in Berlin entgegengenommen.

Am 22. November 2024 wurde bekanntgegeben, dass die Stadt Eisenach für das Projekt „Platz am Denkmal zur Geschichte der deutschen Arbeiterbewegung“ als eines von 17 Förderprojekten aus mehr als 100 Bewerbungen ausgewählt wurde. Ziel des Projekts sei es, die Demokratiegeschichte vor Ort erfahrbar zu machen. Dies stehe im Einklang mit dem diesjährigen Projektaufruf, der insbesondere der Erinnerung und Aufarbeitung der Demokratiegeschichte diene.

Oberbürgermeister Christoph Ihling erklärte, dass die zukünftige Sanierung und Nutzungserweiterung der Gedenkstätte „Goldener Löwe“ sowie die Aufwertung des benachbarten Platzes diesen kulturhistorisch bedeutenden Ort wieder stärker als erlebbares Zeugnis der Demokratiegeschichte im Stadtbild etablieren werde.

Das Projekt gliedert sich in zwei Schwerpunkte: die städtische Aufwertung des Denkmalplatzes und die Förderung einer privaten Maßnahme zur Gebäudesanierung des Einzeldenkmals „Goldener Löwe“. Neben der umfangreichen Sanierung der Platzoberflächen und der Treppenanlagen seien auch Begrünungselemente und Stadtmöbel zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität vorgesehen.

Die Gedenkstätte „Goldener Löwe“, die sich in Trägerschaft der August-Bebel-Gesellschaft e. V. befindet, soll grundlegend saniert und modernisiert werden. Ziel sei es, die Gedenkstätte nicht nur als einen Ort der Erinnerung und Bildung zu erhalten, sondern auch als einen zentralen Begegnungsort zu stärken.

Für die Realisierung des Projekts, das von 2025 bis 2028 umgesetzt werden soll, sind Gesamtkosten in Höhe von 1.452.000 Euro veranschlagt. Die Bundesförderung deckt ca. 650.000 Euro dieser Summe ab. Den verbleibenden Finanzierungsanteil teilen sich Bauherren und die Stadt Eisenach, wobei der städtische Eigenanteil durch Spendenmittel auf 108.000 Euro reduziert werden soll.

Quelle: Pressemitteilung vom 22.11.2024
Foto: Bundesbauministerin Klara Geywitz (von links), Oberbürgermeister Christoph Ihling, Bundestagsabgeordnete Tina Rudolph und Sören Bartol, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, in Berlin. © BMWSB/ Reinaldo Coddou H. 2024
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