Dramatische Schach-Saison zu Ende: TSG Ruhla wartet auf Entscheidung zum Klassenerhalt
Die Saison 2024/25 der Thüringer Schachligen und -klassen fand ein Ende, doch die Offenheit bezüglich des Klassenerhalts der Mannschaften der TSG Ruhla sorgt weiter für Spannung. Während die TSG-Erste einen knappen Heimsieg in der Landesklasse West errang, ist für TSG Ruhla II in der Bezirksliga Süd der Klassenerhalt ebenfalls ungewiss.
In der Landesklasse West konnte die erste Mannschaft der TSG Ruhla einen knappen 4,5:3,5 Heimsieg gegen VfB Vacha erringen, einen Absteiger, dessen Schicksal bereits besiegelt war. Der Verlauf des Spiels war knapp und dramatisch, wobei Klaus Fink die Mannschaft früh in Führung brachte. Nach einem schachlichen Krimi, bei dem Uwe Kirsch in akuter Zeitnot das Zeitlimit überschritt, endete das Spiel mit einem entscheidenden Sieg von Wilhelm von Otte, der den erhofften Doppelpunkt und somit den Klassenerhalt sichern sollte.
Trotz der Freude über den knappen Sieg bleibt die Unsicherheit über den Klassenerhalt bestehen. Der Entschluss darüber, welche Mannschaften aus den Staffeln Ost und West in die Bezirksligen absteigen müssen, liegt noch bei den Entscheidungsträgern der Landesspielleitung und dem Staffelleiter. Es wird spekuliert, dass aus der Landesklasse West nur zwei Teams absteigen könnten, was der TSG Ruhla Hoffnung gibt, während aus der Landesklasse Ost drei Mannschaften hinabgestuft werden sollen.
Die zweite Mannschaft der TSG Ruhla stand einer 2:4-Niederlage gegen den SC Suhl II gegenüber und belegt mit 8:12 Matchpunkten Platz acht in der Abschlusstabelle der Bezirksliga Süd. Auch hier steht der Klassenerhalt zur Debatte, da die Zusammensetzungen der Ligen neu geordnet werden müssen.
Die bevorstehende Entscheidung wird für beide Mannschaften der TSG Ruhla von großer Bedeutung sein, und die Spielgemeinschaft hofft auf ein faires Urteil der Verantwortlichen.
Quelle: Pressemitteilung vom 12.05.2025
Veröffentlicht am 12.05.2025 19:18 von Christian Wolf, Redakteur
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