Dramatisches Unentschieden: ThSV Eisenach und HC Erlangen trennen sich 26:26
In einem spannungsreichen Spiel zwischen dem ThSV Eisenach und dem HC Erlangen erreichten beide Teams ein Unentschieden von 26:26. Ein sportlicher Leckerbissen war das Spiel jedoch nicht, wie ThSV-Coach Misha Kaufmann betonte. Trotz technischer Fehler auf beiden Seiten, kämpften die Spieler hart und hinterließen einen bleibenden Eindruck bei den Zuschauern. „Wir waren in den Schlussminuten nicht abgezockt genug, uns fehlte die nötige Cleverness“, so Justin Kurch vom ThSV Eisenach zu den entscheidenden Momenten des Spiels. Zeitgleich sorgte Rückraumspieler Viggo Kristjansson mit 14 Toren und sechs verwandelten Siebenmetern für Furore in den Reihen der Erlanger. Trotz der Punkteteilung zeigten sich die Trainer, Kaufmann und sein Kollege Johannes Sellin, mit der Leistung ihrer Mannschaften zufrieden. Beide Mannschaften gehen mit Optimismus in die kommenden Spiele, während der ThSV Eisenach stolz seine Lizenz ohne Auflagen erhält.
Schon vor dem Spiel gab es beim ThSV Eisenach Grund zur Freude: Der Verein erhielt die Lizenz für die kommende Saison ohne jegliche Auflagen. Geschäftsführer Rene Witte dankte allen Beteiligten und betonte Stolz darüber, dass der Verein zum zweiten Mal in Folge ohne Auflagen lizenziert wurde. Der Etat für die nächste Saison soll erhöht werden. Sportlich geht der ThSV Eisenach mit 23 Pluspunkten nach 25 Punktspielen auf Platz 11 einer soliden Zukunft entgegen.
Kaufmann beschreibt das Match als alles andere als ein "Leckerbissen" für Handball-Feinschmecker, doch beide Teams zeigten heute enorme mentale und kämpferische Stärke. Die Eisenacher setzten auf ihren 4-Mann-Rückraum und einen zweifachen Wechsel zwischen Angriff und Abwehr. Trotz ihrer Bemühungen unterliefen ihnen 17 technische Fehler, während Erlangens Keeper Finn Zecher sechs Paraden zeigte.
In der Atem gehaltenen Halle dominierte schließlich Spannung pur: Die Werner-Aßmann-Halle, mit 2.800 Zuschauern ausverkauft, bebte förmlich, als Philipp Meyer und Keeper Matija Spikic Schlüsselmomente prägten. Der eingewechselte Fynn Hangstein und der zuverlässliche Eisenacher Keeper Spikic hielten ihre Teamkameraden im Spiel, während Mate Grgic souverän seine Siebenmeter verwandelte. Doch kurz vor dem Ende behauptete sich Erlangens Viggo Kristjansson, um das 26:26 sicherzustellen.
Mit der letzten Aktion, einem umstrittenen Stürmerfoul, verspielten die Eisenacher die Möglichkeit eines Sieges. Die Spieler und Zuschauer können dieses Remis sowohl als verpasste Chance als auch als kleinen Erfolg sehen, da der Punkt für Erlangen wichtig werden könnte, während Eisenach sportlich stabil bleibt. Philipp Meyer resümierte selbstkritisch: „Zu Beginn der zweiten Halbzeit verloren wir zu viele Zweikämpfe, konnten uns nicht absetzen“.
Quelle: ThSV vom 18.4.2025
Veröffentlicht am 18.04.2025 19:48 von Christian Wolf, Redakteur
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