02.07.2025 🤔1

Dynamischer Wandel im Wartburgkreis: Landrat Dr. Brodführer setzt auf Tempo, Innovation und Offenheit

Nach seinem ersten Amtsjahr zieht Landrat Dr. Michael Brodführer eine Zwischenbilanz: Unter dem Motto „Tempo, Tempo, Tempo“ verfolgt er ambitionierte Reformen im Wartburgkreis, setzt auf wirtschaftliche Modernisierung, befürwortet Zuwanderung zur Lösung des Fachkräftemangels und strebt einen umfassenden Wandel in Verwaltung und gesellschaftlichem Miteinander an.

Am 1. Juli 2025 jährte sich der Amtsantritt von Dr. Brodführer als Landrat des Wartburgkreises. Wie aus einer offiziellen Mitteilung hervorgeht, ist er in der Kreisverwaltung und darüber hinaus für seine betont zügige und entschlossene Vorgehensweise bekannt. Sein Fokus liege dabei nicht nur auf kurzfristigen Veränderungen, vielmehr habe er es sich zur Aufgabe gemacht, auch längerfristige Strategien für einen nachhaltigen Wandel zugunsten des Landkreises zu entwickeln.

Dr. Brodführer charakterisiere sich selbst als „unideologisch, unverkrampft und manchmal unkonventionell“ und verstehe seine Rolle vor allem darin, zu ermutigen, Verantwortung zu übernehmen. Dabei betont er, dass eine zuversichtliche Grundstimmung und vertrauenswürdiges Handeln unerlässlich seien, um die anstehenden Aufgaben gemeinsam bewältigen zu können.

Nach einem Jahr im Amt identifiziert der Landrat drei zentrale Herausforderungen für den Kreis: die wirtschaftliche Transformation – insbesondere in der Automobilindustrie –, die demografische Entwicklung mit rückläufigen Bevölkerungszahlen und den angekündigten Umbau der Kreisverwaltung.

Der wirtschaftliche Bereich sieht sich laut Dr. Brodführer aktuell massivem Druck ausgesetzt. Wegen steigender Kosten sowie eines Mangels an qualifizierten Fachkräften stehen zahlreiche Unternehmen, insbesondere im Automobilsektor, vor großen Herausforderungen. Um den Wartburgkreis weiterhin als wirtschaftlich starken Landkreis in Thüringen zu positionieren, müsse überlegt werden, wie Unternehmen auf ihrem Weg in die Zukunft unterstützt werden könnten. Zentrale Ansatzpunkte seien daher eine gezielte Förderung von Kindern und Jugendlichen, eine stärkere Berufsorientierung und der Ausbau attraktiver Ausbildungs- und Arbeitsplätze. Nach Ansicht des Landrats hänge daran maßgeblich der erreichte Wohlstand der Region.

Die demografische Entwicklung sei eine weitere große Sorge: Aufgrund niedriger Geburtenraten und einer steigenden Zahl von Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, nehme die Bevölkerungszahl ab. Hiervon sei besonders die Industrie, aber auch Handwerk, Pflege und Dienstleistungen betroffen – wobei sich die Auswirkungen vor allem im ländlichen Raum am deutlichsten bemerkbar machten. Dr. Brodführer sieht in einer gezielten Förderung des Zuzugs junger Menschen und Familien nach Nordhessen eine mögliche Lösung. Dabei plädiere er für beschleunigte Verwaltungsverfahren sowie gezielte Integrationsmaßnahmen. Die Bürgerinnen und Bürger des Wartburgkreises wirbt er um Offenheit und freundliches Miteinander gegenüber Zugezogenen und betont, gegenseitiger Respekt sei Grundlage für ein gutes Zusammenleben. Gleichzeitig stelle die Verwaltung klar, dass jene, die sich integrieren möchten, auch die lokalen Werte respektieren müssten.

Auch der Umbau der Verwaltung stehe weit oben auf der Agenda. Gleich zu Beginn seiner Amtszeit habe Dr. Brodführer zahlreiche strukturelle Veränderungen angestoßen, von denen erste Maßnahmen inzwischen umgesetzt wurden. Ziel sei hierbei, mit möglichst schlanken Personalstrukturen größtmögliche Effizienz und Wirkung zu erreichen, um als Verwaltung agiler und serviceorientierter Aufgaben zu erfüllen. Er betont, dass es wichtig sei, proaktiv zu handeln und nicht erst bei Problemen tätig zu werden. Für die Verwaltungsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter bedeutet das laut Brodführer, „vor der Welle“ zu agieren.

Für seine Vorgehensweise und die bisherigen Schritte hat der Landrat eigenen Angaben zufolge viel positives Feedback erhalten. Nach seinen Worten verstehe er dies als Bestätigung für den eingeschlagenen Weg sowie als Ansporn, die begonnenen Veränderungen weiter zu verfolgen. Unterstützt werde er zudem durch eine enge Zusammenarbeit mit der Landesregierung in Erfurt.

Hervorgehoben wird in der Pressemitteilung ebenfalls das große ehrenamtliche Engagement der Menschen in der Region, das aus Sicht des Landrats das gesellschaftliche Miteinander stärkt und ihn optimistisch in die Zukunft blicken lässt.

Langfristig verfolge Dr. Brodführer das Ziel, den Wartburgkreis zum „freundlichsten Landkreis Deutschlands“ zu machen. Freundlichkeit, so argumentiert der Landrat, sei hilfreich bei der Bewältigung künftiger Aufgaben. Er betont, dass bereits heute der Landkreis investitionsfreudig, umwelt- und familienfreundlich sei und noch weitere positive Entwicklungen zu erwarten seien.

Quelle: Pressemitteilung vom 2.7.2025
Foto: Dk0704, CC BY-SA 4.0
Veröffentlicht am von , Redakteur

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