Ein Leben für den Handball: Karl-Heinz Rost feiert 80. Geburtstag
Karl-Heinz Rost, einst gefeierter Handballstar der DDR, begeht seinen 80. Geburtstag. Sein bewegtes Leben, das sowohl sportliche Erfolge als auch politische Kontroversen umfasste, wird von vielen Sportenthusiasten bewundert.
Karl-Heinz Rost begann seine bemerkenswerte Karriere beim SC Leipzig und überzeugte mit seiner starken Leistung in 100 Länderspielen für die DDR, wie die Pressemitteilung berichtet. Er erreichte 1970 mit der DDR-Auswahl den Titel des Handball-Vize-Weltmeisters und galt als einer der herausragenden Spieler dieser Weltmeisterschaft.
Im Herbst 1972 kam es zu einer politischen Wende in seiner Laufbahn, als er bei den DDR-Oberen in Ungnade fiel und aus dem SC Leipzig ausgeschlossen wurde. In dieser Phase spielte er kurzzeitig für die BSG Motor Eisenach. Später kehrte er zum SC Leipzig zurück, wo er von 1976 bis 1980 als Assistenztrainer tätig war, wie aus der Quelle hervorgeht.
Das Jahr 1986 markierte einen Wendepunkt in Rosts Leben, als er nach einem erfolgreichen Ausreiseantrag die DDR mit seiner Familie in Richtung Westen verließ. Dabei lehnte er ein Trainerangebot des HSC Bad Neustadt ab und widmete sich stattdessen der Tätigkeit als Sportlehrer in Münnerstadt.
Rost setzte seine Trainerkarriere fort, indem er in der Saison 1995/96 die erste Männermannschaft des HG Rothenburg und später bis 2003 den TSV Münnerstadt trainierte.
Derzeit lebt Karl-Heinz Rost in Hessen und steht in gutem Kontakt zu ThSV Eisenach, einem Verein, der ihm am Herzen liegt. Anlässlich seines 80. Geburtstags am 14. Januar 2025 erhielt er eine herzliche Gratulation vom ThSV Eisenach, die mit besten Wünschen verbunden war. Die Handballwelt erinnert sich bis heute an die Erfolge und die Stärke "Kalle" Rosts, sowohl als Spieler als auch als Trainer.
Quelle: ThSV-News vom 17.1.2025
Foto: ThSV Eisenach; Das Team von Motor Eisenach 1972/73 mit Karl-Heinz Rost Hinten (v.l.): Max Wilfert (Sektionsleiter Handball der BSG Motor Eisenach), Werner Aßmann (Trainer), Rainer Prill, Karl-Heinz Rost, Rainer, Otto, Lutz Sinke, Joachim Kleinsteuber, Gerhard Wagner, Franz Fischer, Dieter Illert (Mannschaftsleiter)), Paul Schütrumpf (Mannschaftsleiter) Mitte (v.l.): Rainer Osmann, Herrmann Zöllner, Volker Jakowanis, Jürgen Knierim Vorn (v.l:): Arvid Jänsch, Burkhard Kley, Manfred Adler, Peter Schilling, Hartmut Knierim, Jochen Mascher
Veröffentlicht am 18.01.2025 19:08 von Christian Wolf, Redakteur
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