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Eisenach lädt zum Denkmaltag 2025: Vielfältige Beiträge zum Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ gesucht

Die Stadt Eisenach ruft Privatpersonen, Vereine und Einrichtungen auf, sich am bundesweiten Tag des offenen Denkmals 2025 mit eigenen Beiträgen zu beteiligen. Zum diesjährigen Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ werden Denkmaleigentümer eingeladen, ihre Gebäude oder Anlagen am 14. September für die Öffentlichkeit zu öffnen und so Kultur erlebbar zu machen.

Wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgeht, beginnen in Eisenach bereits die programmatischen Vorbereitungen für den Tag des offenen Denkmals, der seit 1993 von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz (DSD) bundesweit koordiniert wird. Die Veranstaltung gilt als das größte Kulturevent zur Denkmalpflege in Deutschland. Verantwortliche der Stadt verweisen darauf, dass alle Interessierten bis zum 30. Juni ihre Denkmale unter Angabe relevanter Daten bei der Unteren Denkmalschutzbehörde anmelden können. Ziel sei es, ein vielseitiges Programm auf die Beine zu stellen und potentielle Fragen im Vorfeld zu klären.

Das Motto „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“ soll dazu anregen, über den Wert von Denkmalen nachzudenken. Die Verantwortlichen erklären, dass der Wert eines Denkmals sowohl materieller als auch ideeller Art sein könne. Bei vielen Objekten stelle sich die Frage, ob die Unersetzlichkeit durch ihre Einzigartigkeit oder durch finanzielle Aufwendungen bei Erwerb, Sanierung und Erhalt entsteht. Vielfach spiele zudem persönliches Engagement eine entscheidende Rolle: Gerade der Einsatz von Zeit, Geld und kreativen Ideen mache viele Bauwerke besonders für ihre Besitzer zu wertvollen Gütern.

Nach Erfahrung der Denkmalpflege sind es häufig Details wie die Nutzung denkmalgerechter Handwerkstechniken, die Auswahl verträglicher Materialien und die Erhaltung der Originalsubstanz, welche einen einzigartigen Wert schaffen. Laienkenntnisse, die durch Eigeninitiative erworben werden, trügen ebenfalls zur Bedeutung eines Denkmals bei. Dabei umfasse der Tag des offenen Denkmals zahlreiche verschiedene Bereiche von Sakralbauten über archäologische Stätten bis hin zu Einzeldenkmalen und Gebäuden in Ensemble-Strukturen. Die Stadt Eisenach weist darauf hin, dass jedes denkmalgeschützte Objekt einen eigenen Beitrag zur Vermittlung von Handwerk, Wissen und Geschichte leisten könne und damit individuelle Antworten auf die Frage liefere, wodurch es selbst als „wertvoll“ zu betrachten sei.

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz mit Sitz in Bonn unterstützt seit über drei Jahrzehnten aktiv die Erhaltung von Baudenkmälern in ganz Deutschland und übernimmt seit 1993 die Koordination des Tag des offenen Denkmals. Die Stiftung bringt jährlich verschiedene Akteure zusammen und sorgt sowohl durch bundesweite Pressearbeit als auch durch eine eigene App für Sichtbarkeit der Denkmallandschaft. Laut Stiftung werden jährlich etwa 600 Projekte durch Spenden gefördert – insgesamt beteiligten sich im vergangenen Jahr mehr als 10.000 Veranstaltungen und über 6.000 Denkmale aus Städten und Gemeinden am Denkmaltag.

Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Interessierte auf den Webseiten der Stadt Eisenach sowie unter www.tag-des-offenen-denkmals.de. Veranstaltende werden gebeten, bei Interesse frühzeitig mit der Unteren Denkmalschutzbehörde Kontakt aufzunehmen.

Quelle: Pressemitteilung vom 20. Mai 2025
Foto: Stadtverwaltung Eisenach (Die Nachnutzung des Industriedenkmals O1 als Multifunktionshalle für Sport, Kultur, Veranstaltungen ist ein Beispiel für das diesjährige Motto des Denkmaltags „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“)
Veröffentlicht am von , Redakteur

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