Eisenach unterliegt deutlich in Köthen und rutscht ans Tabellenende
Der ThSV Eisenach II hat am Samstag, den 6. Dezember 2025, in der MHV-Regionalliga der Männer eine klare 21:34-Niederlage bei der HG Köthen hinnehmen müssen und steht damit aufgrund der Tordifferenz erstmals auf dem letzten Tabellenplatz. Während Torhüter Bastian Freitag und der 17-jährige Debütant Louis Kryeziu für Lichtblicke sorgten, setzte sich die anhaltende Abschlussschwäche der Wartburgstädter fort.
Schon in der Anfangsphase bestimmten die Gastgeber das Geschehen: Nach zwölf Minuten lag Eisenach bereits mit 1:8 im Rückstand, weil zahlreiche Chancen nicht genutzt wurden. Trotz verschiedener personeller und taktischer Umstellungen gelang es der Mannschaft von Spielertrainer Qendrim Alaj, der angeschlagen nur die Trainerrolle übernahm, nicht, das Spiel zu wenden. Zahlreiche Würfe landeten am Tor vorbei oder wurden vom starken Köthener Torhüter Moritz Brodowski (20 Paraden) entschärft. Besonders bitter verlief die Partie auch für Armend Alaj, der aus elf Versuchen nur einmal traf.
Zur Pause stand es 8:16 aus Sicht der Gäste. Nach dem Wechsel gelang Eisenach eine vorübergehende Resultatsverkürzung, doch in der Schlussphase setzte die HG Köthen zur Offensive an und zog uneinholbar davon. Bei Eisenach verpasste man erneut die Chancen vom Siebenmeterpunkt: Von fünf Strafwürfen wurde nur einer verwandelt, neun Siebenmeter in Serie wurden somit spielübergreifend vergeben.
Positiv fiel beim ThSV Eisenach II der erste Einsatz von Louis Kryeziu, der mit vier Treffern bei seinem Debüt im Männerbereich überzeugte. Torhüter Bastian Freitag hielt sein Team mit 17 Paraden zwischenzeitlich im Spiel. Kapitän Julian Rothhämel attestierte der Mannschaft nach Abpfiff fehlenden Ehrgeiz und warnte vor einem Negativtrend. Spielertrainer Qendrim Alaj stellte ernüchtert fest, dass das Team aktuell nicht zum Torabschluss findet und forderte mehr Entschlossenheit für die kommenden Aufgaben.
Auf Seiten der HG Köthen zeigte sich Trainer Martin Lux mit dem schnellen Spiel zufrieden, lobte die Abwehr und die Zielstrebigkeit seines Teams. Bester Werfer war Lukas Krug mit zehn Toren. Die Partie, die von knapp 325 Zuschauern verfolgt wurde, zeigte erneut Schwächen im Offensivspiel von Eisenach, deren nächste Partie nun unter erhöhtem Druck steht.
Quelle: Pressemitteilung vom 07.12.2025
Veröffentlicht am 07.12.2025 07:43 von Christian Wolf, Redakteur
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