26.06.2025

Engagement für die Zukunft: Eisenach belebt Fairtrade-Steuerungsgruppe neu

Die Stadt Eisenach geht einen weiteren Schritt in Richtung nachhaltige Entwicklung: Die Fairtrade-Steuerungsgruppe ist mit neuen Mitgliedern konstituiert worden, um künftig noch vielfältigere Impulse für fairen Handel in der Wartburgstadt zu setzen. Die Beteiligten versprechen ein breites Engagement von Politik, Kirche, Wirtschaft, Ehrenamt und Jugend, das bei der bundesweiten "Fairen Woche" im September sichtbar werden soll.

Wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgeht, hat sich der Arbeitskreis der Eisenacher Fairtrade-Town – der einhundertsten in Deutschland – neu zusammengesetzt. Der Stadtrat schlug offiziell Diana Artschwager als Vertreterin des Bereichs Politik vor. Daneben wurden Prälat Christian Herbst für die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde, Clemens Roschka für den Eine-Welt-Verein Eisenach e.V. sowie Joachim West als Vorsitzender des Gewerbevereins in die Steuerungsgruppe berufen.

Zusätzlichen Rückenwind erhält die Gruppe durch das Engagement des Jugendbeirats. Koordinatorin Heidrun Sachse von der Stadtverwaltung Eisenach äußerte ihre Freude darüber, dass mit Emma Reime, Chiara Wolff und Noemi Hödt nun drei junge Aktive das Team verstärken. Ziel sei es, so Sachse, ein möglichst breites Spektrum an Perspektiven im Bereich des fairen Handels einzubringen. Die vielfältigen Sichtweisen sollen dazu beitragen, innovative Lösungen und Projekte für nachhaltigen Konsum zu entwickeln.

Ein erster Höhepunkt der neu formierten Steuerungsgruppe steht bereits im September bevor. Anlass ist die bundesweite "Faire Woche" des Forums Fairer Handel, die in diesem Jahr vom 12. bis 26. September stattfindet. Die diesjährige Aktionswoche steht unter dem Motto „Vielfalt“ – wobei, so wird erläutert, der Begriff bewusst sehr weit gefasst sei. Thematisiert werden nicht nur biologische Artenvielfalt, sondern auch die Unterschiede in persönlichen Lebenswegen, Erfahrungen und Herausforderungen sowie die Verschiedenheit von Engagements für ein global gerechteres Wirtschaftssystem. Auch die Vielfalt fairer Produkte und deren nachhaltige Lieferketten stehen im Mittelpunkt.

Für Eisenach sind verschiedene Aktionen geplant. Ein sogenanntes "Faires Frühstück" sowie ein „Banner der Vielfalt“, auf dem Bürgerinnen und Bürger ihre persönlichen Gedanken und Definitionen von Vielfalt festhalten können, sollen die Auseinandersetzung mit dem Thema fördern. Zusätzlich soll eine Stadtrallye Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf spielerische Weise für den fairen Handel sensibilisieren.

Hauptamtlicher Beigeordneter Ingo Wachtmeister, in dessen Zuständigkeitsbereich das Projekt fällt, erklärte, die Initiative beschränke sich nicht darauf, lediglich an einigen Orten fair gehandelten Kaffee auszuschenken. Vielmehr wolle man erreichen, dass der Gedanke nachhaltigen, global gerechten Konsumierens und Wirtschaftens tief ins alltägliche Bewusstsein der Stadtgesellschaft vordringt.

Quelle: Pressemitteilung vom 26.6.2025
Foto: Stadtverwaltung Eisenach
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