13.07.2025

Engagierte DLRG-Ausbilder zeigen Stärke beim Immelborner Kiesseeschwimmen

Drei Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus Eisenach haben beim 22. Immelborner Kiesseeschwimmen eindrucksvoll ihr Können unter Beweis gestellt und landeten in ihren Altersklassen allesamt auf dem Podium.

Die Fähigkeit, längere Strecken im Freiwasser schnell und ohne Hilfsmittel zurückzulegen, gehört zu den Kernkompetenzen im Rettungsschwimmen. Wie die DLRG mitteilt, sei dies nicht nur zentraler Ausbildungsinhalt, sondern werde von den Ausbilderinnen und Ausbildern selbst regelmäßig auch im Wettkampf demonstriert. Beim 22. Immelborner Kiesseeschwimmen nahmen Heike Weiland sowie Diana und Steffen Schulze, die sonst in Eisenach Rettungsschwimmer ausbilden, erfolgreich teil.

Heike Weiland erläuterte laut Mitteilung, dass das Schwimmen im Freiwasser besondere Herausforderungen mit sich bringt. Besonders die eingeschränkte Sicht unter Wasser, das regelmäßige Orientieren zur Wahrung der Schwimmrichtung sowie die Notwendigkeit, Markierungsbojen auf dem Kurs nicht zu verfehlen, würden geübte Fähigkeiten erfordern. Sie betonte, dass diese Fähigkeiten besonders wichtig seien, wenn es darum gehe, in freiem Gewässer einem Menschen in Not zu Hilfe zu kommen.

Die Leistungen der DLRG-Ausbilder im Wettkampf konnten sich sehen lassen: Diana Schulze erreichte über die 1.000-Meter-Strecke in der Altersklasse 45 den ersten Platz. Heike Weiland belegte auf derselben Strecke in der Altersklasse 60 den zweiten Platz, während Steffen Schulze über 2.000 Meter in der Altersklasse 50 die Silbermedaille gewann.

Wie die DLRG weiter berichtete, unterstreiche die Statistik des vergangenen Jahres die Bedeutung gut ausgebildeter Rettungsschwimmer. So hätten 1.446 Menschen durch das Engagement von Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmern häufig in letzter Minute gerettet werden können.

Quelle: DLRG vom 12.7.2025
Foto: DLRG Eisenach
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