07.07.2026

Erasmus-Besuch: Professor aus Thessalien forscht mit DHGE in Eisenach

Die Duale Hochschule Gera-Eisenach (DHGE) hat Anfang Juli am Campus Eisenach internationalen Besuch empfangen: Im Rahmen des Erasmus+-Programms war Prof. Dr. Panos Fitsilis von der University of Thessaly mehrere Tage zu Gast. Neben Lehrveranstaltungen für Studierende stand vor allem der Austausch über gemeinsame Forschungsprojekte im Mittelpunkt.

Für die Studierenden bot der Aufenthalt zwei zusätzliche Vorlesungen mit starkem Praxisbezug. In einer Veranstaltung ging es um Kompetenzen, die heute im Beschaffungsmanagement gefragt sind – von der strategischen Planung bis zur Zusammenarbeit mit Lieferanten. In einer zweiten Vorlesung zeigte Prof. Fitsilis, wie Methoden der Künstlichen Intelligenz helfen können, Probleme systematisch zu analysieren und Lösungen datenbasiert zu entwickeln. Zum Einsatz kamen dabei unter anderem Google Colab und Python.

Parallel zur Lehre nutzten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beider Hochschulen den Besuch für ein gemeinsames Forschungskolloquium. Forschende der DHGE und der University of Thessaly stellten ihre aktuellen Schwerpunkte vor, diskutierten laufende Projekte und loteten aus, wo sich Inhalte und Methoden überschneiden.

Im Mittelpunkt standen Fragen nach möglichen gemeinsamen Forschungsfeldern und nach Formaten, in denen sich Kooperationen konkret umsetzen lassen. Genannt wurden unter anderem internationale Verbundprojekte und Förderprogramme, bei denen beide Seiten ihre jeweiligen Stärken einbringen könnten.

Nach Angaben der Hochschule wurden in den Gesprächen mehrere thematische Schnittstellen sichtbar, die sich für eine vertiefte Zusammenarbeit eignen. Beide Partner wollen den begonnenen Austausch daher fortführen und prüfen, welche Projektideen sich für Anträge in internationalen Forschungs- und Förderprogrammen eignen.

Für Studierende und Lehrende am Campus Eisenach eröffnet der Kontakt zur University of Thessaly zusätzliche Perspektiven – von Gastvorträgen über gemeinsame Kolloquien bis hin zu möglichen Forschungsaufenthalten. Der Besuch von Prof. Fitsilis wird von beiden Seiten als Ausgangspunkt gesehen, um Lehre und Forschung stärker international zu vernetzen.

Quelle: Pressemitteilung vom 07.07.2026
Foto: DHGE
Veröffentlicht am von , Redakteur

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