Erfurter Frau Opfer eines Fake-Shops: Betrug im Internet aufgedeckt
Eine 57-jährige Frau aus Erfurt wurde Opfer eines sogenannten „Fake-Shops“. Der Vorfall ereignete sich bereits im November, als die Frau auf einer vermeintlichen Auto-Verkaufsplattform im Internet ein Fahrzeug erwerben wollte. Sie hatte eine „Kaufgenehmigung“ ausgefüllt und daraufhin knapp 7.500 Euro an die Betrüger überwiesen. Erst als der Kontakt zu dem angeblichen Verkäufer abbrach, erkannte die Erfurterin, dass sie betrogen worden war.
Die Landespolizeiinspektion Erfurt teilte mit, dass es sich bei „Fake-Shops“ um betrügerische Verkaufsplattformen im Internet handelt. Diese locken oft mit günstigen Konditionen und verlangen häufig Vorkasse. Die Seiten seien meist professionell gestaltet und bieten verlockende Schnäppchen an. Die Polizei betont, wie wichtig es sei, sich vor jeder Zahlung über den Anbieter durch eigene Recherchen oder Kontakt zu Verbraucherzentralen zu informieren.
Das Phänomen der „Fake-Shops“ sei nicht neu, erklärte die Polizei. Betrügerische Verkaufsplattformen im Internet gibt es bereits seit vielen Jahren, und solche Seiten zielen darauf ab, ahnungslose Verbraucher zu täuschen und zu betrügen. Um sicherzugehen, sollten potenzielle Käufer immer auf verdächtige Zeichen wie auffällig niedrige Preise und unprofessionellen Kundenservice achten. Verbraucherzentralen bieten oftmals aktuelle Warnungen und Tipps im Umgang mit vermeintlichen Online-Schnäppchen.
Quelle: Pressemitteilung vom 06.12.2024
Veröffentlicht am 06.12.2024 17:50 von Christian Wolf, Redakteur
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