13.07.2025 👎1

Fehlalarme fordern Rettungskräfte: Mehrfache Auslösung von Brandmeldeanlagen in Eisenach sorgt für Aufsehen

In Eisenach kam es am 13. Juli 2025 zu mehreren missbräuchlichen Auslösungen von Brandmeldeanlagen, wodurch Rettungskräfte mehrfach zum Einsatz gerufen wurden. Die Polizei bittet nun die Bevölkerung um Mithilfe bei der Aufklärung der Vorfälle.

Nach Angaben der Landespolizeiinspektion Gotha ereigneten sich die ersten beiden Fehlalarme am Samstag gegen 14:50 Uhr sowie 16:55 Uhr im Hauptbahnhof Eisenach. Zum aktuellen Stand soll die Brandmeldeanlage in beiden Fällen vorsätzlich ausgelöst worden sein. Die Polizei geht davon aus, dass sich im Eingangsbereich der Bahnhofshalle zum genannten Zeitpunkt Personen an einem Brandnotknopf zu schaffen gemacht haben könnten.

Ein weiterer, vergleichbarer Vorfall wurde gegen 15:15 Uhr im Einkaufspark am Bleichrasen gemeldet. Den Ermittlungen zufolge sei auch hier die Brandmeldeanlage im Treppenhaus ohne tatsächlichen Brand ausgelöst worden. Auch in diesem Fall wurden die Rettungskräfte alarmiert, wie die Polizei mitteilt.

Später, um 16:18 Uhr, rückten Rettungskräfte erneut aus, nachdem die Brandmeldeanlage im Einkaufszentrum in der Bahnhofstraße abermals alarmiert wurde. Auch hier gehen die Behörden von einer vorsätzlichen Auslösung aus. Der wiederholte Missbrauch von Brandmeldeeinrichtungen bindet laut Einschätzung der Polizei nicht nur Einsatzkräfte unnötig, sondern stellt eine Gefährdung für den echten Notfall dar, da Ressourcen fehlgeleitet werden.

Die Polizei Eisenach bittet Zeuginnen und Zeugen, die an den jeweiligen Tatorten auffällige Beobachtungen gemacht haben oder Angaben zu verdächtigen Personen machen können, sich unter der Rufnummer 03691-2610 zu melden. Für Hinweise zu den einzelnen Vorfällen sollen die Bezugsnummern 0180265/2025, 0180264/2025 und 0180316/2025 angegeben werden.

Die Polizei weist darauf hin, dass Missbrauch von Brandmeldeanlagen eine Straftat darstellt und ermittelt nun wegen des Verdachts des Missbrauchs von Notrufeinrichtungen. Nach eigenen Angaben hoffen die Beamten durch die Mithilfe der Bevölkerung, die Verantwortlichen identifizieren zu können, um Wiederholungen zu vermeiden.

Quelle: Pressemitteilung vom 13.7.2025
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