Fortschritte am Hotel-Neubau: „Hohe Sonne“ bei Eisenach nimmt Gestalt an
An der „Hohen Sonne“ südlich von Eisenach entsteht ein modernes Hotel, das voraussichtlich im Sommer 2025 seine Türen öffnen wird. Das Projekt der Firma Rebo Consult aus Unterbreizbach umfasst eine Kombination aus Unterkunft, Gastronomie und Freizeitangeboten und markiert einen bedeutenden Schritt für den Tourismus in der Region am Rennsteig. Der MDR Thüringen berichtete über die Fortschritte.
Der Neubau entsteht auf dem Gelände des ehemaligen Jagdschlosses „Hohe Sonne“. Während der historische Marstall bereits abgerissen wurde, soll das stark verfallene Schlossgebäude ab Februar oder März 2025 weichen. Der erste Bauabschnitt des Hotels, der bereits sichtbar Gestalt annimmt, umfasst 34 Zimmer mit 60 Betten, ein Restaurant mit 115 Sitzplätzen sowie einen Biergarten. Ein Unterstand mit Ladestationen für Elektrofahrräder rundet das Angebot für Wandernde und Radfahrende ab.
Der Bauleiter Martin Lapp zeigt sich laut MDR zuversichtlich, dass die Arbeiten im Zeitplan bleiben. Während die Dachdecker derzeit die letzten Arbeiten am Mansarddach abschließen und Fenster eingebaut werden, laufen die Planungen für den zweiten Bauabschnitt. Dieser umfasst zusätzliche Hotelzimmer sowie einen Wellnessbereich mit Fitnessraum und Schwimmbad. Die Arbeiten hierfür sollen im Anschluss an den Abriss des Schlosses beginnen.
Das Hotelprojekt ist Teil der Neugestaltung des Areals „Hohe Sonne“, das seit Jahrzehnten ein beliebtes Ziel für Ausflüge in den Thüringer Wald ist. Der Biergarten, dessen Eröffnung für Juli oder August 2025 geplant ist, wird von alten Bäumen eingerahmt und soll Gästen eine attraktive Rastmöglichkeit bieten. Das Gelände ist ideal gelegen, da es direkt am Rennsteig und an mehreren Wanderwegen wie der Drachenschlucht und dem Pummpälzweg liegt.
Mit der geplanten Fertigstellung im Sommer 2025 soll das neue Hotel nicht nur zur Belebung des Tourismus beitragen, sondern auch an die historische Bedeutung der „Hohen Sonne“ anknüpfen, die seit Jahrhunderten ein zentraler Knotenpunkt in der Region ist.
Quelle: MDR vom 27.12.2024
Foto: Stadt Eisenach, Stadtarchiv 41.5, Audiovisuelle Medien, Postkarten-Bestand, CC BY 3.0
Veröffentlicht am 27.12.2024 19:08 von Christian Wolf, Redakteur
Kommentare