Funkensprühender Autotransporter auf der A71 gestoppt
Auf der A71 nahe Zella-Mehlis machte ein litauischer Autotransporter mit auffallenden technischen Mängeln auf sich aufmerksam. Die Autobahnpolizeistation Süd stoppte den Transporter, nachdem Funkenflug beobachtet wurde, der durch den Heckrahmen des Transporters verursacht wurde, der auf der Fahrbahn aufsetzte. Eine Inspektion des Fahrzeugs offenbarte erhebliche Sicherheitsmängel, die zu einem sofortigen Fahrverbot führten.
Beamte der Kontrollgruppe für gewerblichen Personen- und Güterverkehr bemerkten den Autotransporter am vergangenen Mittwoch. Bei einer genaueren Überprüfung an der Anschlussstelle Zella-Mehlis stellten die Beamten fest, dass der Heckrahmen des Transporters eine Bodenfreiheit von lediglich 5,5 Zentimetern aufwies. Nach Angaben der Beamten war die Bremsanlage des Fahrzeugs in einem nicht akzeptablen Zustand, was die Sicherheit weiter gefährdete.
Ein hinzugezogener Sachverständiger der technischen Prüfstelle untersuchte den Autotransporter und entdeckte schwerwiegende Mängel. Neben der festgestellten Manipulation der automatischen Höheneinstellung des Luftfahrwerks wies das Fahrzeug Durchrostungen am Rahmen, ausgeschlagene Achsteile, vollständig abgefahrene Bremsen sowie abtropfende Betriebsstoffe auf. Diese Mängel führten dazu, dass die weitere Fahrt des Transporters untersagt wurde.
Gegen das verantwortliche Unternehmen wurde ein Einziehungsverfahren eingeleitet, um die entsprechenden rechtlichen Schritte einzuleiten und sicherzustellen, dass der Transportverkehr auf deutschen Straßen sicher bleibt.
Quelle: Pressemitteilung vom 20.1.2025
Fotos: Autobahnpolizeiinspektion
Veröffentlicht am 20.01.2025 13:24 von Christian Wolf, Redakteur


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