Gefährliche Transportmängel auf der A71: Polizei stoppt überladenen Sprinter und schrottreifen LKW
Auf der A71 bei Zella-Mehlis wurden gravierende Mängel an zwei Transportfahrzeugen festgestellt. Ein überladener, rumänischer Mercedes Sprinter sowie ein technisch mängelbehafteter LKW fielen beiden durch auffällige Verstöße auf, die zu einem sofortigen Stopp der Fahrt und empfindlichen Strafen führten.
Am 30. Januar 2025 führte die Autobahnpolizeiinspektion auf der A71 nahe Zella-Mehlis Verkehrskontrollen durch und stoppte einen "tiefergelegten" rumänischen Mercedes Sprinter aufgrund eines erheblichen Verdachts auf Überladung. Der 44-jährige Fahrer hatte Lieferscheine vorgelegt, die bereits auf eine Überschreitung der zulässigen Nutzlast von 800 kg hinwiesen. Eine Verwiegung bestätigte eine 29%ige Überladung des Fahrzeugs, das teilweise mit Gefahrgut der Klasse 8 beladen war. Weiterhin konnte der Fahrer nur einen abgelaufenen Feuerlöscher als vorgeschriebene Schutzausrüstung vorweisen. Die Polizei untersagte die Weiterfahrt und autorisierte eine Umladung der Fracht. Der Fahrer musste zudem eine Sicherheitsleistung von 165 Euro zahlen und die rumänische Transportfirma sieht sich weiteren Verfahren wegen Überladung und unzureichender Gefahrgutausrüstung ausgesetzt.
Ebenfalls am 30. Januar 2025 meldete eine Mitarbeiterin eines Möbelmarktes in Zella-Mehlis einen LKW in fahrlässigem Zustand. Eingesetzte Beamte der Autobahnpolizeistation Süd fanden am Lastwagen erhebliche Schäden einschließlich defekter Reifen, funktionsunfähiger Bremsen und ausgeschlagener Verbindungen. Nach einer Begutachtung in einer technischen Prüfstelle wurde die Weiterfahrt untersagt. Der LKW wird nun per Tieflader abgeholt. Der Fahrer entrichtete eine Sicherheitsleistung von rund 350 Euro, und den Halter erwartet ein Bußgeld von knapp 600 Euro.
Quelle: Pressemitteilung vom 30.01.2025
Fotos: Autobahnpolizeiinspektion
Veröffentlicht am 30.01.2025 11:41 von Christian Wolf, Redakteur

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