16.05.2025

Gefährliches Hindernis am Gleis: Steinewerfer bei Reinhardsbrunn-Friedrichroda rufen Bundespolizei auf den Plan

Die Bundespolizeiinspektion Erfurt ermittelt nach einem Vorfall am 15. Mai 2025, bei dem Kinder am Tunnelportal bei Reinhardsbrunn-Friedrichroda einen schweren Stein in den Gleisbereich gelegt haben sollen. Dank des schnellen Einschreitens konnte ein Schaden verhindert werden, dennoch bittet die Polizei nun um Mithilfe aus der Bevölkerung.

Wie aus einer aktuellen Mitteilung hervorgeht, wurde die Bundespolizei am 15. Mai 2025 gegen 19:30 Uhr von der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn über auffällige Aktivitäten am Tunnelportal bei Reinhardsbrunn-Friedrichroda informiert. Demnach hätten Kinder Steine geworfen und sich verdächtig im Bereich der Bahngleise aufgehalten.

Beim Eintreffen der alarmierten Einsatzkräfte waren die gemeldeten Kinder nicht mehr vor Ort. Bei einer Absuche des Areals fanden die Beamten jedoch einen etwa 15 Kilogramm schweren Stein direkt im Gleisbereich. Nach Angaben der Bundespolizei bestand akute Gefahr für den Bahnverkehr, da ein derartiges Hindernis zu erheblichen Schäden an vorbeifahrenden Zügen oder gar zu Unfällen hätte führen können. Das Tatmittel sei nach Darstellung der Behörden jedoch entfernt worden, bevor Zugverkehr stattfand, sodass kein Schaden eingetreten sei.

Die Bundespolizeiinspektion Erfurt hat Ermittlungen wegen des Vorwurfs der sogenannten Hindernisbereitung aufgenommen, einer Straftat, die im Zusammenhang mit dem gefährlichen Eingriff in den Bahnverkehr steht. Die Behörden erklärten, dass für die Ermittlungen dringend Hinweise zur Identität oder zu Beobachtungen der beteiligten Kinder benötigt werden. Zeugen werden gebeten, sich telefonisch oder per E-Mail bei der Bundespolizei zu melden und das entsprechende Aktenzeichen anzugeben.

Quelle: Pressemitteilung vom 16.05.2025
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