04.11.2025

Gemeinsames Gedenken in Eisenach: Veranstaltungen erinnern an Opfer der Pogromnacht 1938

In Eisenach wird am Sonntag, 9. November, mit mehreren Veranstaltungen an die Opfer der Pogromnacht von 1938 erinnert. Die Stadt, Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche, das Eisenacher Bündnis gegen Rechtsextremismus sowie der Deutsche Gewerkschaftsbund laden die Bevölkerung zu einem öffentlichen Gedenken an der Synagogen-Gedenkstätte in der Synagogenstraße/Ecke Karl-Marx-Straße ein. Beginn ist um 17 Uhr.

Im Rahmen der Veranstaltung werden Oberbürgermeister Christoph Ihling und Max von Trott zu Solz vom Bündnis gegen Rechtsextremismus Worte des Gedenkens sprechen. Das geistliche Wort steuert Pfarrer Christian Bock bei. Musikalische Beiträge begleiten das Gedenken. Teilnehmende haben die Möglichkeit, Blumen an der Gedenkstätte niederzulegen, die an die Zerstörung der Synagoge sowie an die Verfolgung jüdischer Bürgerinnen und Bürger aus Eisenach erinnert.

Im Anschluss wird ab 17.30 Uhr ein Gedenkmarsch von der Synagogen-Gedenkstätte über die Goethestraße, Schillerstraße und Gabelsberger Straße zum Hauptbahnhof durchgeführt. Auch dort finden musikalische Beiträge statt. Pfarrer Armin Pöhlmann wird in der Bahnhofshalle das geistliche Wort sprechen. Das Gedenken schließt mit einem kurzen Gebet, einer Schweigeminute und weiterer Blumenniederlegung ab.

Quelle: Pressemitteilung vom 04.11.2025
Veröffentlicht am von , Fachredakteur

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