17.11.2025

Gemeinsames Gedenken in Hötzelsroda: Volkstrauertag erinnert an Opfer von Krieg und Gewalt

Am Sonntag, den 16. November 2025, haben Vertreter der Stadt Eisenach, der Deutschen Kriegsgräberfürsorge und der evangelischen Kirche auf der Kriegsgräberstätte Dürrerhof im Eisenacher Ortsteil Hötzelsroda an die Opfer von Krieg und Gewalt erinnert. Anlass war der Volkstrauertag, an dem traditionell der Gefallenen sowie der zivilen Opfer von Kriegen gedacht wird.

Die Gedenkstätte wurde ursprünglich im April 1945 für gefallene Soldaten aus Thüringen angelegt und trägt heute den Namen „Kriegsgräberstätte Hötzelsroda“. Sie dient als Ort des Erinnerns an Menschen, die in Kriegszeiten ihr Leben verloren haben.

Oberbürgermeister Christoph Ihling betonte während der Veranstaltung, das Gedenken umfasse Soldaten, zivile Opfer, Verfolgte des Nationalsozialismus und jene, die aufgrund kriegerischer Ereignisse ihre Heimat, Familien oder ihr Leben verloren hätten. Er unterstrich, dass die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit dazu verpflichte, demokratische Werte, Rechtsstaatlichkeit und Menschenwürde zu schützen.

Der Landesvorstand der Deutschen Kriegsgräberfürsorge, vertreten durch Rainer König, erläuterte das Engagement des Volksbundes bei der Pflege der Kriegsgräber. Für die kirchliche Begleitung der Veranstaltung sorgte Pfarrer Armin Pöhlmann, der die Teilnehmenden zum Gebet einlud. Musikalisch umrahmt wurde das Gedenken vom Eisenacher Posaunenchor.

Quelle: Pressemitteilung vom 17.11.2025
Bilder: ©Stadtverwaltung Eisenach
Veröffentlicht am von , Fachredakteur

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