Gerstungen informiert: Empfehlungen zur Vorbereitung auf Stromausfälle
Die Gemeinde Gerstungen weist ihre Bürgerinnen und Bürger auf wichtige Maßnahmen zur Vorbereitung auf mögliche Stromausfälle hin. Anlass sind aktuelle Ereignisse in Berlin, die zeigen, wie schnell größere Teile einer Stadt von einem Stromausfall betroffen sein können. Bürgermeister Daniel Steffan betont, dass es sinnvoll ist, sich rechtzeitig auf solche Situationen einzustellen, auch wenn die Wahrscheinlichkeit eines längeren Ausfalls in der Region statistisch gering ist.
Empfohlen wird, einen Vorrat an Trinkwasser von etwa zwei Litern pro Person und Tag für mindestens drei, besser zehn Tage anzulegen. Haltbare Lebensmittel, die ohne Strom zubereitet werden können, sollten ebenfalls vorrätig sein. Dazu zählen Konserven, Reis, Pasta oder Nüsse. Für Familien mit Kindern wird geraten, auch spezielle Nahrung bereitzuhalten. Notwendige Medikamente, Hygieneartikel und Erste-Hilfe-Material gehören ebenfalls zur Grundausstattung.
Für den Informationsaustausch während eines Stromausfalls empfiehlt das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe batteriebetriebene oder Kurbel-Radios, da Internet und Mobilfunk eingeschränkt sein können. Taschenlampen, Kerzen, Feuerzeuge sowie ausreichend Batterien sollten griffbereit sein. Auch Bargeld in kleiner Stückelung sowie geladene Powerbanks für Mobilgeräte werden als sinnvoll erachtet. Wer alternative Koch- oder Wärmequellen nutzt, sollte diese nur im Freien und nach Anleitung verwenden. Zudem ist es ratsam, den Tank des eigenen Fahrzeugs möglichst nicht ganz leer werden zu lassen und an Tiernahrung zu denken.
Der Gemeinderat Gerstungen hat im vergangenen Jahr mehrere große Stromerzeugungs-Aggregate angeschafft, um die Gemeinde besser auf Notfälle vorzubereiten. Die Freiwilligen Feuerwehren sowie die Eigenbetriebe „Grün und Service“ und „Gemeindewerke Gerstungen“ werden sich 2026 verstärkt mit dem Thema Katastrophenschutz beschäftigen. Bereits bei geplanten Stromunterbrechungen, wie sie im Ortsteil Oberellen im Oktober 2025 durchgeführt wurden, hat sich gezeigt, wie wichtig eine frühzeitige Information und Vorbereitung für die betroffenen Haushalte ist. Die Gemeinde empfiehlt, die Hinweise des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe ernst zu nehmen und sich entsprechend auszustatten.
Quelle: Pressemitteilung vom 09.01.2026
Veröffentlicht am 09.01.2026 13:09 von Christian Wolf, Redakteur
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