Hermsdorfer Kreuz: Verkehrsteilnehmer deckt Trunkenheitsfahrt auf der A4 auf
Ein aufmerksamer Verkehrsteilnehmer hat am Abend des 5. Dezember 2024 eine Trunkenheitsfahrt auf der Autobahn A4 aufgedeckt. Ein 38-jähriger Autofahrer bemerkte einen Pkw, der in Schlangenlinien fuhr, und informierte die Polizei. Dies führte letztendlich zur Festnahme der 34-jährigen Fahrerin, die mit 2,3 Promille unterwegs war.
Der Vorfall ereignete sich auf der A9 in Nähe des Hermsdorfer Kreuzes. Der 38-jährige Zeuge habe beobachtet, wie ein Fahrzeug unsicher fuhr und in Schlangenlinien unterwegs war. Daraufhin habe er die Polizei alarmiert und das Fahrzeug unauffällig verfolgt.
Die 34-jährige Fahrerin habe zunächst die Autobahn an der Anschlussstelle Hermsdorf-Süd verlassen und sei in Richtung Mörsdorf weitergefahren, wo sie eine kurze Pause einlegte. Anschließend habe sie die Fahrt in Richtung Autobahnanschlussstelle Stadtroda fortgesetzt. Der Zeuge berichtete, dass die Frau beinahe in den Straßengraben und teilweise auf einem Radweg gefahren sei. Schließlich sei sie an der Auffahrt zur A4 in Fahrtrichtung Dresden auf die Autobahn zurückgekehrt.
Aufgrund einer Nachtbaustelle vor dem Hermsdorfer Kreuz habe der Verkehr ins Stocken geraten, wodurch die Polizei die Möglichkeit bekam, das Fahrzeug auf dem Parkplatz Teufelstal einer Kontrolle zu unterziehen.
Ein freiwilliger Atemalkoholtest habe bei der 34-jährigen Fahrerin einen Wert von 2,3 Promille ergeben. Daraufhin sei sie zur Blutentnahme ins Krankenhaus gebracht worden. Ihren Führerschein müsse sie ebenfalls vorerst abgeben.
Quelle: Pressemitteilung vom 6.12.2024
Veröffentlicht am 06.12.2024 12:21 von Christian Wolf, Redakteur
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