Historische Vielfalt erleben: Tag des offenen Denkmals lockt mit abwechslungsreichem Programm in Eisenach
Am Sonntag, dem 14. September 2025, findet in Eisenach der Tag des offenen Denkmals statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung steht die Eröffnung im Industriedenkmal „Alte Mälzerei“ im Palmental 1, bei der Oberbürgermeister Christoph Ihling und Daniel Eckenfelder von der Lippmann+Rau-Stiftung die Besucherinnen und Besucher begrüßen wollen. Das diesjährige Motto lautet „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich“ und betont die Bedeutung historischer Baudenkmäler.
Verschiedene Denkmale und Museen der Stadt öffnen an diesem Tag ihre Türen für interessierte Gäste. Neben der „Alten Mälzerei“ laden unter anderem die Gedenkstätte „Goldener Löwe“, der Kunstpavillon in der Wartburgallee, das Museum „automobile welt eisenach“, die ehemalige Ostkantine „O5“, das Burschenschaftsdenkmal sowie das ehemalige Elektrizitätswerk zu Besichtigungen, Führungen und Mitmachaktionen ein. Auch die städtischen Museen wie das Stadtschloss, das Reuter-Wagner-Museum und die Predigerkirche nehmen am Denkmaltag teil.
Zum Programm gehören Musikauftritte, Theaterdarbietungen, Lesungen sowie verschiedene Bewegungs- und Mitmachangebote wie Yoga, Meditation und Qigong im Innen- und Außenbereich der „Alten Mälzerei“. Besucher erwartet zudem ein Kunstfest mit zahlreichen Aktivitäten und kulinarischer Versorgung. Im ehemaligen E-Werk stehen Workshops und Filmvorführungen auf dem Plan, während Technikinteressierte bei Old- und Youngtimertreffen in der Ostkantine auf ihre Kosten kommen.
Ein Programmhöhepunkt ist die Verleihung der Hausplakette „Für vorbildliche Sanierung“ an die Eigentümer eines Gebäudes in der Katharinenstraße 29 durch den örtlichen Förderkreis. Darüber hinaus wird an der restaurierten Stadtmauer in der Oberen Predigergasse/Ecke Schloßberg eine neue Tafel feierlich enthüllt, deren Erneuerung durch Spenden ermöglicht wurde.
Oberbürgermeister Christoph Ihling wirbt im Vorfeld für das vielfältige Angebot und dankt den ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die die Veranstaltung unterstützen. Ziel ist es laut Stadtverwaltung, Einblicke in lokale Baugeschichte zu geben und das gemeinsame Erbe erlebbar zu machen.
Quelle: Pressemitteilung vom 01.09.2025
Veröffentlicht am 01.09.2025 13:53 von Christian Wolf, Redakteur
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