Junge Engagierte bereichern Schulen in Eisenach: Freiwilliges Soziales Jahr startet mit neuem Jahrgang
Drei neue Freiwillige starten ab dem Schuljahr 2025/2026 als FSJler an Eisenacher Schulen. Die Stadtverwaltung teilt mit, dass das Freiwillige Soziale Jahr in den staatlichen Einrichtungen erneut hoch motivierte Unterstützung gefunden hat und vielfältige Einsatzmöglichkeiten für junge Menschen bereitstellt.
Wie aus der Veröffentlichung der Stadt Eisenach hervorgeht, wurden am 16. Juni 2025 die Verträge für das kommende Schuljahr unterzeichnet. Von den insgesamt fünf angebotenen FSJ-Stellen konnten drei besetzt werden. Die angehenden FSJler Chiara Wolff, Max Jähnichen und Saskia Lemmer treten ihre einjährige Tätigkeit in der Mosewaldschule, der Jakobschule sowie der Georgenschule an.
Laut Aussagen des hauptamtlichen Beigeordneten Ingo Wachtmeister werden die Freiwilligen intensiv in das schulische Leben eingebunden. Er betonte, dass einerseits die Schulen von der Unterstützung profitieren, indem die Lehrkräfte entlastet werden und andererseits die FSJler wertvolle Berufserfahrungen sammeln, die ihnen Orientierung für ihren späteren Berufsweg bieten können. Wachtmeister äußerte den Wunsch, dass die jungen Menschen ein Jahr voller bereichernder Erfahrungen erleben mögen.
Das Aufgabenfeld der FSJler ist breit gefächert. Die Stadtverwaltung führt aus, dass die Freiwilligen die Lehrkräfte sowohl im Unterricht als auch in der individuellen Betreuung von Schülerinnen und Schülern unterstützen. Darüber hinaus helfen sie bei der Begleitung von Kindern mit besonderem Förderbedarf, der Hausaufgabenbetreuung sowie der Organisation und Durchführung von Freizeitaktivitäten im Hort. Die Möglichkeit, eigene Projekte zu entwickeln und umzusetzen, sieht die Stadt als Gelegenheit zur Mitgestaltung des schulischen Alltags. Auch bei Wandertagen und Schulausflügen werden die Freiwilligen eingebunden.
Nach Informationen der Stadtverwaltung haben sich seit Einführung des Angebots zur Zusammenarbeit mit dem Landesjugendring im Schuljahr 2022/2023 insgesamt zehn FSJler engagiert. Sechs von ihnen hätten sich im Anschluss für ein Lehramtsstudium oder eine Ausbildung im Erziehungsbereich entschieden, vier seien andere berufliche Wege gegangen.
Die Stadt Eisenach hatte zunächst 2022 mit einer Stelle an der Jakobschule begonnen, um gezielt junge Menschen für den Bereich Bildung und Erziehung zu gewinnen. Vor dem städtischen Engagement seien vor allem Schulen in freier Trägerschaft auf das Freiwillige Soziale Jahr als Unterstützung zurückgegriffen worden.
Wer sich für die noch verfügbaren Plätze für das kommende Schuljahr interessiert, kann sich laut Stadtverwaltung nähere Informationen einholen.
Quelle: Pressemitteilung vom 17.6.2025
Foto: Stadtverwaltung Eisenach (Chiara Wolff, Max Jähnichen und Saskia Lemmer (vordere Reihe von links) werden im neuen Schuljahr als FSJler in Eisenacher Schulen Erfahrungen sammeln. Begrüßt wurden sie von Josephine Streckhardt von der Mosewaldschule und Anja Blankenburg von der Georgenschule (mittlere Reihe von links) sowie vom Hauptamtlichen Beigeordneten Ingo Wachtmeister (hintere Reihe rechts) und von Bernd Wächter von der Schulverwaltung.)
Veröffentlicht am 17.06.2025 19:06 von Christian Wolf, Redakteur
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