26.09.2025

Kleine Kunstwerke, Geschichte und "Der Herr der Ringe": Briefmarkenmuseum eröffnet in Bad Tabarz

Am 3. Oktober 2025 wird in Bad Tabarz ein neues Briefmarkenmuseum eröffnet, das Besucherinnen und Besucher auf eine vielfältige Entdeckungsreise durch die Welt der Briefmarkenkunst einlädt. Den Auftakt bildet eine Sonderausstellung, die sich mit Motiven rund um J.R.R. Tolkiens "Der Herr der Ringe" beschäftigt und Sammler wie Fans gleichermaßen anspricht.

Das Museum befindet sich in einem historischen Gebäude der Thüringer Bäderarchitektur und präsentiert auf rund 50 Quadratmetern seltene und außergewöhnliche Briefmarken aus verschiedenen Epochen und Ländern. Die Ausstellung umfasst legendäre Marken wie die britische "Penny Black" und die "Blaue Mauritius" sowie neuere Kuriositäten, etwa eine nach Rosen duftende Marke aus Zypern oder die österreichische Sondermarke "Corona“ aus Toilettenpapier.

Einen zusätzlichen Schwerpunkt setzt das Museum auf Briefmarken aus der DDR, die im sogenannten Bienenhaus gezeigt werden. Die Sammlung soll laut den Kuratoren Pia Heugel und Falk Rodigast einen neuen Blick auf vier Jahrzehnte deutsch-deutsche Zeitgeschichte ermöglichen, indem sie politische und gesellschaftliche Entwicklungen anhand ausgewählter Exponate beleuchtet. Daneben sind regelmäßige Veranstaltungen geplant, bei denen ein Austausch über aktuelle und grundlegende Themen stattfinden soll.

Die Sonderausstellung "Der Herr der Ringe" zeigt neben Briefmarken auch Filmplakate, Drehbücher und Figuren und richtet sich an alle, die die Fantasiewelt Tolkiens auch philatelistisch erleben möchten. Mit diesem Angebot will das Museum an die Begeisterung einer breit gefächerten Fan-Gemeinde anknüpfen und universelle Fragen nach Zusammenhalt und Gemeinschaft aufgreifen.

Die Eröffnung findet am 3. Oktober 2025 von 12 bis 17 Uhr in der Zimmerbergstraße 9 statt. Der Eintritt ist an diesem Tag frei, Führungen in kleinen Gruppen werden durchgehend angeboten. Am 4. und 5. Oktober ist das Museum jeweils von 10 bis 15 Uhr geöffnet.

Quelle: Pressemitteilung vom 03.10.2025
Veröffentlicht am von , Fachredakteur

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