Knapper Kader, hohe Belastung: ThSV Eisenach II testet in drei Spielen binnen 40 Stunden
Die zweite Mannschaft des ThSV Eisenach hat zwischen dem 8. und 10. August 2025 binnen 40 Stunden drei intensive Testspiele absolviert. Während das Team beim Pokalturnier in Plauen gegen zwei Drittligisten deutlich unterlag, zeigte es im abschließenden Trainingsspiel gegen den Northeimer HC streckenweise gute Ansätze, musste jedoch auch hier eine Niederlage hinnehmen.
Beim Pokal des Oberbürgermeisters der Stadt Plauen stieg der Regionalliga-Aufsteiger ThSV Eisenach II kurzfristig ins Teilnehmerfeld ein. Zum Auftakt traf die Mannschaft auf den HC Erlangen II und verlor am Freitagabend mit 28:48. Am folgenden Tag setzte es gegen den TV Erlangen-Bruck eine weitere deutliche Niederlage mit 31:45. Nach Angaben von Spielertrainer Qendrim Alaj reiste die Eisenacher Auswahl mit nur zwei Wechselspielern an und vermisste besonders in der Abwehr den erkrankten Duje Miljak. Die körperlich robusten Drittligisten erwiesen sich daher laut Alaj als eine Nummer zu groß.
Im abschließenden Trainingsspiel am Sonntagnachmittag empfing der ThSV Eisenach II den Northeimer HC in der Werner-Aßmann-Halle. Das Team aus Niedersachsen trat als etablierter Regionalligist an und übernahm nach ausgeglichenem Start zunehmend die Kontrolle. Nach rund einer Viertelstunde gerieten die Eisenacher durch ein effektives Umschaltspiel der Gäste mit 6:14 in Rückstand. Trotz vieler herausgespielter Chancen scheiterte die Heimmannschaft mehrfach am Aluminium oder an den Torhütern des Northeimer HC.
Spielertrainer Qendrim Alaj erklärte im Anschluss, die Anfangsphase habe seinem Anspruch an kämpferische Abwehrarbeit entsprochen, doch im weiteren Verlauf sei sein Team ideenlos und überhastet in Einzelaktionen verfallen. Insbesondere Ole Gastock-Mey habe aus Distanz Gefahr ausgestrahlt und werde künftig eine Schlüsselrolle einnehmen. Auf Seiten des Northeimer HC zeichnete sich Moritz Betzer als treffsicherster Torschütze aus, während im Defensivverhalten der Eisenacher laut Alaj zu wenig Kommunikation und Abstimmung festzustellen war.
Mit seiner eigenen Einwechslung brachte Alaj im Schlussabschnitt zusätzliche Kreativität ins Spiel, sodass auch die jungen Außenspieler Leif Katzwinkel und Tim Nothum zu erfolgreichen Abschlüssen kamen. Besonders auffällig war ein erzieltes Tor nach dem „doppelten Kempa“, bei dem Katzwinkel, Alaj und Julius Brenner gemeinsam agierten. In den letzten Minuten gelang es dem ThSV Eisenach II noch, den Rückstand zum 22:28-Endstand zu verkürzen.
Quelle: ThSV-News vom 12.08.2025
Veröffentlicht am 12.08.2025 10:05 von Christian Wolf, Redakteur
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