25.06.2025

Kreative Farbwelten für Bad Salzungen: Gradiergarten-Aquarell bringt frischen Wind in die Souvenirlandschaft

Die Eisenacher Künstlerin Katrin Hennig hat den Bad Salzunger Gradiergarten in einem farbenfrohen Aquarell verewigt. Das Kunstwerk wurde am 19. Juni 2025 offiziell vorgestellt und soll künftig das Stadtbild in Form von Souvenirs und Werbemitteln prägen.

Wie der Presseinformation zu entnehmen ist, zählt Hennig zu den bekannten Künstlerinnen der Region, die bereits zahlreiche markante Gebäude und Plätze Eisenachs, wie beispielsweise das Nikolaitor, die Wandelhalle oder den Metilstein, in ausdrucksstarken Aquarellen festgehalten habe. Mit dem südlichen Wartburgkreis habe sich für sie nun erstmals „noch unentdecktes Terrain“ eröffnet.

Im Zuge einer Recherche für einen Kunstkalender habe Hennig den gesamten Wartburgkreis bereist. Der Bad Salzunger Gradiergarten sei dabei ein besonderer Anziehungspunkt gewesen. Die Künstlerin habe die Vielschichtigkeit des Kulturdenkmals als bereichernde Herausforderung gesehen, weshalb für sie schnell feststand, das Gradierwerk in ihrer Aquarelltechnik festzuhalten.

Laut eigener Aussage betonte Hennig, dass insbesondere die symmetrische Gestaltung und die weitläufige Anlage des Areals eine größte Schwierigkeit dargestellt hätten. Für einen hohen Wiedererkennungswert sei es ihr wichtig gewesen, alle zentralen Gebäude abzubilden, jedoch ohne, dass die Grünflächen in den Vordergrund treten. Der Mittelbau befinde sich demnach im Zentrum, während auch die Gradierwände und der Musik-Pavillon einen Platz gefunden hätten. Dieser Schaffensprozess sei von mehreren Versuchen geprägt gewesen, bis schließlich ein authentisches und lebendiges Bild geschaffen worden sei. Die Künstlerin habe darauf geachtet, das Kunstwerk nicht mit zu vielen Details zu versehen.

Das neue Motiv wurde im Rahmen der Sole-Serenade am 19. Juni 2025 öffentlich präsentiert. Den Gästen wurde dabei die Gelegenheit geboten, sich vor einer großformatigen Version des Aquarells fotografieren zu lassen. Wie die Presseinformation weiter mitteilt, sei vorgesehen, das farbintensive Bild künftig auf einer Vielzahl von Souvenirs einzusetzen. Zusätzlich arbeite Hennig an einer zweiten, historisch anmutenden Darstellung des Gradiergartens mit zurückhaltender Farbgebung, die später als Kunstdruck vermarktet werden solle.

Quelle: Pressemitteilung vom 25.6.2025
Foto: solewelt.de
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