L 1020 zwischen Oberellen und Gerstungen bis 4. September voll gesperrt
Wer zwischen Oberellen und Gerstungen unterwegs ist, muss sich ab Donnerstag, 20. August 2026, auf eine längere Vollsperrung einstellen. Die L 1020 („Trasse“) wird auf einem rund ein Kilometer langen Abschnitt zwischen dem Abzweig Lutzberg und der Werrabrücke komplett dicht gemacht. Grund sind abschließende Straßenbauarbeiten im Zuge der Sanierung der Stützmauer entlang der Strecke. Die Sperrung soll bis Freitag, 4. September 2026, 13 Uhr, andauern.
Betroffen sind vor allem Pendlerinnen und Pendler aus dem südlichen Wartburgkreis, die die Verbindung nach Gerstungen regelmäßig nutzen, ebenso wie der regionale Lieferverkehr. Für den Alltag bedeutet das: mehr Fahrzeit und eine sorgfältigere Planung der täglichen Wege – insbesondere für Berufspendler, Eltern mit Schulkindern und Betriebe mit Fahrten nach Gerstungen.
Für die Dauer der Vollsperrung ist eine weiträumige Umleitung eingerichtet. Der Verkehr wird von Oberellen über die Kreisstraße K 509 nach Lauchröden, weiter über die K 505 nach Sallmannshausen und von dort über die L 1021 über Neustädt zurück nach Gerstungen geführt. Die Strecke gilt in beiden Fahrtrichtungen und ist entsprechend ausgeschildert.
Die aktuelle Maßnahme reiht sich in eine ganze Serie von Sperrungen auf der L 1020 ein. Bereits im Januar, Februar, Mai sowie Mitte Juli 2026 war die Trasse wegen Arbeiten an der Stützmauer und Verkehrssicherungsmaßnahmen mehrfach tageweise voll gesperrt oder nur eingeschränkt befahrbar. Mit den nun anstehenden Straßenbauarbeiten sollen die Arbeiten an der Stützmauer abgeschlossen werden.
Wer auf den Bus angewiesen ist, sollte seine Verbindung vor Fahrtantritt genau prüfen. Änderungen im Linienverkehr werden in den jeweils aktuellen Online-Fahrplänen der Verkehrsunternehmen veröffentlicht und können sich im Laufe der Bauzeit noch anpassen. Gerade zu Schulbeginn und in den Hauptverkehrszeiten lohnt sich ein Blick in die digitalen Fahrpläne, um unangenehme Überraschungen zu vermeiden.
Für alle, die regelmäßig zwischen Oberellen, den umliegenden Ortsteilen und Gerstungen unterwegs sind, empfiehlt es sich, die Umleitungsstrecke fest einzuplanen und bei Terminen einen zeitlichen Puffer einzukalkulieren. Wer flexibel ist, kann prüfen, ob sich Fahrgemeinschaften, Homeoffice-Tage oder alternative Routen anbieten, um die Einschränkungen während der Vollsperrung etwas abzufedern.
Quelle: Pressemitteilung vom 19.08.2026
Veröffentlicht am 26.08.2026 06:15 von Christian Wolf, Redakteur
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