Mehrere Unfälle durch Aquaplaning auf Thüringer Autobahnen – Polizei mahnt zur Vorsicht
Starker und anhaltender Regen hat auf Thüringer Autobahnen zu mehreren schweren Verkehrsunfällen geführt. Nach Angaben der Autobahnpolizeiinspektion Thüringen war in vielen Fällen eine nicht angepasste Geschwindigkeit auf nassen Fahrbahnen die Ursache für die Unfälle.
Im Tagesverlauf registrierten die Behörden insgesamt sechs schwere Unfälle, bei denen Regen und Aquaplaning eine Rolle spielten. Drei Personen erlitten dabei Verletzungen. Der Gesamtschaden aller Vorfälle summiert sich nach Polizeiangaben auf rund 145.000 Euro.
Ein besonders folgenschwerer Unfall ereignete sich auf der A71 in Höhe Arnstadt. Dort kam ein 44-jähriger Autofahrer ins Schleudern und verließ die Fahrbahn. Sein Fahrzeug überschlug sich nach dem Überfahren einer Leitplanke mehrfach, wobei Unterboden und Motorraum beschädigt wurden. Nach dem Unfall fing das Fahrzeug Feuer, dem Fahrer gelang es jedoch, sich leicht verletzt aus dem Auto zu befreien. Das Fahrzeug brannte vollständig aus.
Um die Rettungs- und Bergungsarbeiten zu ermöglichen, musste die Fahrbahn in Richtung Schweinfurt für etwa eineinhalb Stunden voll gesperrt werden. Autofahrer mussten sich infolgedessen auf erhebliche Verkehrsbehinderungen einstellen.
Die Autobahnpolizei rät dringend dazu, die Geschwindigkeit auf regennassen Fahrbahnen den Wetterverhältnissen anzupassen und aufmerksam auf mögliche Aquaplaning-Gefahr zu achten.
Quelle: Pressemitteilung vom 07.06.2024
Veröffentlicht am 28.08.2025 18:18 von Christian Wolf, Redakteur
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