14.05.2026

Mehrere Wildunfälle im Bereich der LPI Gotha: Polizei mahnt zur Vorsicht

Zwischen dem Abend des 12. Mai und dem Morgen des 13. Mai 2026 sind im Schutzbereich der Landespolizeiinspektion Gotha insgesamt fünf Wildunfälle registriert worden. Personen wurden dabei nicht verletzt, an den beteiligten Autos entstand jedoch Sachschaden in Höhe eines mittleren vierstelligen Eurobetrags. Die Polizei nimmt die Häufung der Vorfälle zum Anlass, Autofahrende in der Region – darunter auch im Wartburgkreis – eindringlich zu mehr Aufmerksamkeit zu mahnen.

Die Landespolizeiinspektion Gotha weist darauf hin, dass insbesondere in den Abend- und frühen Morgenstunden mit Wildwechsel gerechnet werden muss. Verkehrsteilnehmende sollten auf entsprechende Warnschilder achten, ihre Geschwindigkeit den Sicht- und Lichtverhältnissen anpassen und ausreichend Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten.

Besonders wichtig ist laut Polizei, nach einem querenden Tier nicht sofort wieder aufzutreten: Ein Tier kommt selten allein, häufig folgt weiteres Wild. Wer ein Tier auf der Fahrbahn bemerkt, sollte das Fernlicht ausschalten, kontrolliert abbremsen und hupen, um die Tiere von der Straße zu vertreiben. Fernlicht kann Wildtiere irritieren und dazu führen, dass sie wie erstarrt auf der Fahrbahn stehen bleiben.

Beim Bremsen ist zudem der nachfolgende Verkehr im Blick zu behalten, um Auffahrunfälle zu vermeiden. Kommt es trotz aller Vorsicht zu einem Zusammenstoß, sollten Polizei und gegebenenfalls Jagdpächter informiert werden, damit das Tier versorgt und der Unfall aufgenommen werden kann.

Die aktuellen Fälle reihen sich in eine Serie von Meldungen zu Wildunfällen und schwierigen Sichtverhältnissen im Straßenverkehr ein. Immer wieder zeigt sich, dass angepasste Geschwindigkeit und vorausschauendes Fahren entscheidend dazu beitragen, schwere Folgen für Menschen und Tiere zu verhindern.

Quelle: Pressemitteilung vom 13.05.2026
Veröffentlicht am von , Redakteur

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