Millionenschaden nach Brand bei Autozulieferer Hirschvogel – Wiederaufbau geplant
Nach dem Brand beim Automobilzulieferer Hirschvogel in Marksuhl am 13. Februar 2025 laufen die Aufräumarbeiten und Planungen für den Wiederaufbau. Wie das Unternehmen auf Instagram mitteilte, zeigte sich die Geschäftsführung überwältigt von der Unterstützung, die sie von Geschäftspartnern, Dienstleistern und lokalen Behörden erhalten habe.
Am 14. Februar besuchten der Landrat des Wartburgkreises, Dr. Michael Brodführer, und der Bürgermeister von Gerstungen, Daniel Steffan, die Brandstelle. Laut Hirschvogel nutzte das Unternehmen den Termin nicht nur, um sich für die schnelle Hilfe zu bedanken, sondern auch um mit dem Landrat über die nächsten Schritte zum Wiederaufbau der betroffenen Produktionsanlage zu sprechen.
Wie der MDR berichtet, entstand durch den Brand ein Schaden in Höhe von rund einer Million Euro. Nach ersten Ermittlungen der Polizei könnte ein technischer Defekt die Ursache für das Feuer gewesen sein. Die Flammen hatten sich schnell ausgebreitet und Teile des Dachs sowie die Dämmung erfasst.
Trotz des Schadens konnte Hirschvogel die Produktion bereits wieder aufnehmen. Während der Löscharbeiten waren Anwohner gebeten worden, Fenster und Türen geschlossen zu halten, um sich vor der Rauchentwicklung zu schützen.
Hirschvogel, mit Hauptsitz im bayerischen Denklingen, betreibt insgesamt acht Produktionsstätten, darunter in Deutschland, China, Polen, Indien und Mexiko. Das Unternehmen stellt unter anderem Aluminiumteile für Elektroautos her. Bereits im Vorjahr hatte Hirschvogel angekündigt, etwa 30 Stellen in dem Werk zu streichen.
Foto: Instagram @hirschvogel.marksuhl
Veröffentlicht am 14.02.2025 19:04 von Christian Wolf, Redakteur
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