Mobiler Blitzer „Zoe“ soll Verkehrssicherheit in Eisenach erhöhen
Die Stadt Eisenach setzt ab sofort erneut auf einen sogenannten Panzerblitzer, um die Verkehrssicherheit im Stadtgebiet zu verbessern. Das mobile Messsystem mit dem Namen „Zoe“ wird für sechs Monate flexibel an verschiedenen Standorten eingesetzt. Der Start erfolgt im Ortsteil Göringen sowie in der Herrenmühlenstraße. Ziel ist es, insbesondere an Unfallschwerpunkten, vor Schulen und Kindergärten sowie auf Strecken mit vielen Beschwerden aus der Bevölkerung gezielt Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen.
Überhöhte Geschwindigkeit gilt weiterhin als eine der häufigsten Ursachen für schwere Verkehrsunfälle. Der neue Blitzer-Anhänger misst deshalb rund um die Uhr und kann dank Akkubetrieb mehrere Tage an einem Ort verbleiben. Die Standorte werden regelmäßig gewechselt, um eine möglichst breite präventive Wirkung zu erzielen und das Bewusstsein für angepasstes Fahren zu stärken. Die Stadt betont, dass nicht die Ahndung von Verstößen, sondern die Sensibilisierung der Verkehrsteilnehmer im Vordergrund steht.
Das Gerät ist mit moderner Lasertechnik ausgestattet und durch eine robuste Hülle sowie ein Alarmsystem gegen Vandalismus und Diebstahl geschützt. Hinweise auf Gefahrenstellen durch zu schnelles Fahren nimmt die Stadtverwaltung weiterhin über den Online-Bürgerservice „Sag’s uns“ oder per E-Mail entgegen.
Bereits im vergangenen Jahr hatte Eisenach einen Panzerblitzer im Einsatz. Die Erfahrungen aus dieser Testphase zeigten, dass der flexible Einsatz solcher Geräte das Fahrverhalten vieler Verkehrsteilnehmer positiv beeinflussen kann und insbesondere den Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer wie Kinder und Senioren unterstützt. Weitere Informationen zur ersten Testphase mit dem Panzerblitzer „Susanne“ sind online abrufbar.
Quelle: Pressemitteilung vom 17.02.2026
Veröffentlicht am 17.02.2026 12:29 von Christian Wolf, Redakteur
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