29.01.2026

Nationalpark Hainich: Winterlandschaft bringt besondere Sicherheitsrisiken für Besucher

Der Nationalpark Hainich zeigt sich aktuell in einer seltenen, tief verschneiten Winterlandschaft. Nach ergiebigen Schneefällen sind die Buchenwälder von einer dichten Schneedecke überzogen – ein Anblick, der in dieser Intensität seit mehreren Jahren nicht mehr zu erleben war. Die Nationalparkverwaltung weist jedoch darauf hin, dass Schnee und Eis auch erhebliche Risiken für Besucherinnen und Besucher mit sich bringen.

Im gesamten Waldgebiet besteht derzeit erhöhte Gefahr durch Schnee- und Eisbruch. Herabfallende Äste oder umstürzende Bäume können jederzeit auftreten, insbesondere bei anhaltendem Frost, Tauwetter oder Wind. Die Verantwortlichen raten deshalb, Ausflüge in den Nationalpark sorgfältig zu planen und das eigene Verhalten an die aktuellen Bedingungen anzupassen. Festes Schuhwerk, wetterfeste Kleidung und erhöhte Aufmerksamkeit werden dringend empfohlen. In besonders sensiblen Waldbereichen sollte auf einen Besuch möglichst verzichtet werden.

Zusätzlich erschweren Schnee und Eis die Orientierung im Gelände: Viele Wanderwege sind nur eingeschränkt oder gar nicht mehr erkennbar, da Markierungen und Wegestrukturen verdeckt sind. Auch Parkplätze im und am Nationalpark sind witterungsbedingt nur eingeschränkt nutzbar. Vereiste oder verschneite Flächen können die Verkehrssicherheit beeinträchtigen.

Nationalparkleiter Rüdiger Biehl bittet alle Besucherinnen und Besucher, auf aktuelle Hinweise zu achten und Rücksicht auf die Natur sowie andere Gäste zu nehmen. Trotz der Einschränkungen bietet der Hainich derzeit eine besondere Atmosphäre: Die verschneiten Wälder vermitteln eine außergewöhnliche Ruhe und machen deutlich, wie eindrucksvoll ein „richtiger Winter“ in der Region sein kann.

Die Nationalparkverwaltung bedankt sich für das Verständnis und wünscht allen einen sicheren Aufenthalt in der winterlichen Natur.

Quelle: Pressemitteilung vom 29.01.2026
Foto: Nationalpark
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