27.11.2025

Neuer Fuß- und Radweg im Thälmannviertel verbindet Stadtteile und schützt Baumbestand

In Eisenach wurde am 27. November 2025 der grundhafte Ausbau des Fuß- und Radwegs im Ernst-Thälmann-Viertel abgeschlossen und feierlich eingeweiht. Der Weg verbindet nun auf einer Länge von insgesamt mehreren hundert Metern die Zeppelinstraße direkt mit der Wilhelm-Pieck-Straße und bietet eine wichtige Verbindung für Fußgänger, Radfahrer und mobilitätseingeschränkte Menschen.

Der zweite Bauabschnitt, der sich über 275 Meter erstreckt, war seit April 2025 in Arbeit. Die Breite von 2,50 Metern soll nicht nur Sicherheit für alle Nutzergruppen gewährleisten, sondern ermöglicht auch den Einsatz von Kommunaltechnik für Reinigungs- und Winterdienste. Besondere Rücksicht wurde auf den vorhandenen Baumbestand genommen: Um die Bäume zu schützen, verläuft der Weg in einer geschwungenen Linienführung und über speziell errichtete Wurzelbrücken.

Laut der Stadtverwaltung wurden Wurzelbrücken durch punktuell eingebohrte Pfähle und darüber liegende Gitterstrukturen errichtet, um die Baumwurzeln zu schonen. Das Pflaster bildet dabei den sichtbaren Abschluss. Oberbürgermeister Christoph Ihling dankte bei der Einweihung neben der ausführenden Firma auch den Fördermittelgebern für ihre Unterstützung.

Die Finanzierung beider Bauabschnitte erfolgte über das Städtebauförderprogramm „Sozialer Zusammenhalt – Zusammenleben im Quartier“. Die Maßnahme soll städtebauliche Missstände beheben und die Lebensqualität der Anwohner im Quartier erhöhen. Der ausgebaute Weg ist beleuchtet, barrierearm und bietet nun einen verbesserten Anschluss zu angrenzenden Einrichtungen wie der Wartburgschule und der Sporthalle.

Zusätzliche Sitzgelegenheiten sind für das Frühjahr 2026 geplant. Drei Bänke sollen auf Wunsch von Anwohnerinnen und Anwohnern im Bereich des Abzweigs zur Clara-Zetkin-Straße aufgestellt werden. Die Gesamtinvestitionen beliefen sich auf rund 603.000 Euro für den ersten Bauabschnitt und 604.300 Euro für den zweiten Abschnitt, wobei jeweils ein Großteil über Fördermittel finanziert wurde.

Quelle: Pressemitteilung vom 27.11.2025
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