05.02.2025 👏1

Polizei schreitet ein: Raucher ohne Ticket in Zug sorgt für Aufsehen in Eisenach

Am Eisenacher Hauptbahnhof sorgte ein Vorfall in einem Intercityexpress für den gemeinsamen Einsatz von Landes- und Bundespolizei. Ein Fahrgast geriet unter Kritik, nachdem er sowohl gegen das Rauchverbot im Zug verstieß als auch ohne gültiges Ticket reiste. Sein Verhalten führte zu seiner Entfernung aus dem Zug und anschließend zur Identitätsfeststellung auf einer Polizeidienststelle. Der 34-jährige Mann, ein afghanischer Staatsbürger, steht im Fokus mehrerer Justiz- und Polizeibehörden, während die Schweizer Behörden bereits eine aufenthaltsrechtliche Entscheidung gegen ihn getroffen haben. Der Fahrgast sieht sich nun mit Anzeigen konfrontiert und muss sich bei der zuständigen Ausländerbehörde melden.

Der Vorfall ereignete sich kurz vor Mitternacht, als der Mann von anderen Passagieren wegen seines Verhaltens zu Rauchen im Zug gemeldet wurde. Den Aussagen der Polizei zufolge, missachtete der Mann die gegenwärtigen Verbote, die das Rauchen in Zügen untersagen. Weiterhin gelang es ihm, ohne gültiges Ticket in dem Intercityexpress zu reisen. Diese Umstände führten zu seiner Ausweisung am Eisenacher Hauptbahnhof.

Vor Ort erfolgte eine Überprüfung durch die Bundespolizei, bei der festgestellt wurde, dass der Mann keine Papiere bei sich trug. Dieser Mangel an Identifikationsdokumenten führte dazu, dass er zur weiteren Untersuchung zur Polizeidienststelle gebracht wurde. Dort stellte sich heraus, dass der 34-jährige Reisende von verschiedenen Justiz- und Polizeibehörden gesucht wird. Auch in der Schweiz gibt es eine aufenthaltsrechtliche Rückkehrentscheidung gegen ihn.

Nach der Identifizierung und Überprüfung wurde der Mann schließlich wegen der Verstöße gegen die Bahnvorschriften und des Rauchens im Intercityexpress angezeigt. Die Bundespolizei betonte, dass er sich nun bei der Ausländerbehörde zu melden hat, um den weiteren Verfahrensweg zu besprechen. Der Vorfall verdeutlicht die strikte Durchsetzung geltender Regelungen im öffentlichen Personenverkehr und das Zusammenspiel internationaler Justizbehörden in Fällen geflüchteter Personen.

Quelle: Pressemitteilung vom 5.2.2025
Foto: A.Savin
Veröffentlicht am von , Redakteur

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