Regionale Entwicklungsstrategie: Konkrete Projekte für Eisenach starten 2026
Die Regionale Entwicklungsstrategie für das „Entwicklungsnetzwerk Hörselberge–Wartburg–Hainich–Werratal“ liegt vor. Damit steht fest, an welchen Themen der nördliche Wartburgkreis und Eisenach in den kommenden Jahren gemeinsam arbeiten wollen – von Verkehr und Mobilität über Wirtschaft und erneuerbare Energien bis hin zu Tourismus und Naherholung. Ab dem dritten Quartal 2026 sollen erste zusätzliche Projekte anlaufen, auch direkt in Eisenach.
Die Kommunale Arbeitsgemeinschaft „Entwicklungsnetzwerk Hörselberge–Wartburg–Hainich–Werratal“ war 2023 gestartet, um eine gemeinsame Linie für die Region zu finden. Beteiligt sind der Wartburgkreis, die Städte Eisenach, Treffurt und Amt Creuzburg, die Gemeinden Hörselberg-Hainich und Wutha-Farnroda sowie die Verwaltungsgemeinschaft Hainich-Werratal. Auf Basis mehrerer Workshops mit Vertreterinnen und Vertretern aus Kommunen, Fachbehörden, Wirtschaft, Tourismus, Umwelt und Verbänden wurden Ziele formuliert und Projekte vorbereitet.
Im Mittelpunkt der Strategie stehen vier Themenfelder: Verkehr und Mobilität, Wirtschaft und Flächenentwicklung, erneuerbare Energien sowie Tourismus und Naherholung. Ziel ist es, die Region als Lebens-, Arbeits- und Erholungsraum zu stärken und Vorhaben besser aufeinander abzustimmen. Die Strategie benennt dafür sogenannte Schlüssel- und Starterprojekte, die als erste umgesetzt werden und als Grundlage für Förderanträge dienen.
Im Mai 2026 wurde das Konzept in den beteiligten Kommunen öffentlich vorgestellt, darunter auch in Eisenach. Bürgerinnen und Bürger konnten sich informieren und Hinweise einbringen. Rückmeldungen aus diesen Terminen sollen in die weitere Ausgestaltung der Projekte einfließen.
Mit der Fertigstellung der Strategie beginnt nun die Umsetzungsphase. Ab dem dritten Quartal 2026 sollen zusätzliche Projekte angestoßen und laufende Vorhaben gezielt unterstützt werden. Für Eisenach sind unter anderem folgende Maßnahmen vorgesehen:
- ein RAD-Rondell mit rund 100 Fahrradstellplätzen,
- die Route „EA RADstern – Route Nordost“,
- Verbesserungen für das Wasserwandern auf der Werra,
- der Ausbau touristischer Radwege,
- Maßnahmen im Wirtschaftsmarketing.
Die Regionale Entwicklungsstrategie dient zugleich als Grundlage für weitere Planungen und für die Beantragung von Fördermitteln. Kommunen, Vereine, Unternehmen und Initiativen sollen auf dieser Basis Projekte entwickeln, die zur regionalen Wertschöpfung beitragen, Fachkräfte binden und die Lebensqualität vor Ort erhöhen.
Quelle: Pressemitteilung vom 20.08.2026
Veröffentlicht am 20.08.2026 14:28 von Christian Wolf, Redakteur
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