Reisewelle zu Christi Himmelfahrt: ADAC warnt vor vollen Straßen und Staugefahr
Zum Feiertagswochenende rund um Christi Himmelfahrt rechnet der ADAC Hessen-Thüringen mit deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen auf den Straßen, insbesondere in Thüringen. Ein langes Wochenende und frühlingshaftes Wetter ziehen zahlreiche Ausflügler, Kurzurlauber und Familien auf die Autobahnen und Landstraßen.
Wie der ADAC mitteilt, nutzen viele Reisende den Brückentag nach dem Feiertag, Freitag den 30. Mai, um ein verlängertes Wochenende zu verbringen. In Thüringen und sieben weiteren Bundesländern sei der Tag nach Christi Himmelfahrt zudem schulfrei, was die Spitzen der Ausflugs- und Reisewelle verstärke.
Aus Sicht des ADAC zählt das Himmelfahrtswochenende jedes Jahr zu den staureichsten Wochenenden. Verkehrsbelastungen im Raum Erfurt sowie auf den überregionalen Verkehrsachsen A4, A9 und A71 gelten als besonders wahrscheinlich. Autofahrer müssten mit Engpässen vor allem an den zahlreichen Baustellen rechnen, die sich aktuell bundesweit auf rund 1.300 summieren. In Thüringen betrifft dies insbesondere die A4, wo Arbeiten bei Hermsdorf-Ost und Fahrbahnerneuerungen bei Schmölln stattfinden.
Der ADAC erwartet laut eigenen Angaben die erste Stauspitze bereits am Mittwoch zwischen 13 und 19 Uhr. In diesem Zeitraum vermischen sich der Berufsverkehr und die beginnende Reisewelle der Kurzurlauber. Um lange Stauzeiten zu vermeiden, empfiehlt der Verkehrsclub, antizyklisch – also in den frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden – zu fahren und alternative Routen im Vorfeld einzuplanen.
Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen, rät zudem, für längere Urlaubsfahrten ausreichend Proviant, Getränke und Beschäftigungsmöglichkeiten für Kinder mitzunehmen, um eventuelle Wartezeiten im Stau angenehmer zu gestalten.
Weiterhin erinnert der ADAC an die korrekte Bildung der Rettungsgasse bereits bei stockendem Verkehr. Demnach sollten Fahrzeuge auf dem linken Fahrstreifen nach links ausweichen, während alle anderen Fahrzeuge nach rechts fahren, um Einsatzfahrzeugen die Durchfahrt zu ermöglichen.
Quelle: Pressemitteilung vom 26.05.2025
Veröffentlicht am 27.05.2025 08:32 von Christian Wolf, Redakteur
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