16.05.2025

Rekordverdächtig: Polizei registriert über 300 Raser bei Kontrolle in Erfurt

Bei einer gezielten Geschwindigkeitskontrolle auf der Bundesstraße 7 und der Eisenacher Straße in Erfurt registrierte die Landespolizeiinspektion Erfurt innerhalb von knapp fünf Stunden über 300 Verstöße gegen das Tempolimit. Die Aktion machte deutlich, dass das Thema überhöhte Geschwindigkeit weiterhin ein zentrales Problem im Straßenverkehr bleibt.

Wie die Polizei mitteilte, führten Beamte der technischen Verkehrsüberwachung am 15. Mai 2025 eine umfassende Messaktion in Erfurt durch. Mehr als 300 Autofahrer und LKW-Fahrer seien dabei innerhalb von fünf Stunden erwischt worden, wie sie die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h für PKW beziehungsweise 60 km/h für LKW überschritten.

Besonders auffällig seien zwei Fahrer gewesen, die laut Polizeiangaben die Geschwindigkeit deutlich überschritten hätten. Ein Autofahrer aus dem Zulassungsbereich Erfurt sei mit 147 km/h gemessen worden, während ein weiterer Fahrer aus dem Landkreis Mittelsachsen auf eine Geschwindigkeit von 127 km/h kam. Die Polizei wies darauf hin, dass die Betroffenen mit empfindlichen Strafen rechnen müssten. So beliefen sich die Bußgelder auf mindestens 700 Euro beziehungsweise 480 Euro zuzüglich mehrerer Punkte im Verkehrszentralregister und Fahrverboten.

Nach Einschätzung der Polizei zählt überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor zu den Hauptursachen schwerer Verkehrsunfälle. Die Ergebnisse der Kontrolle würden laut Polizei verdeutlichen, wie viele Verkehrsteilnehmer die Risiken von zu schnellem Fahren unterschätzten. Die Polizei weißt daher ausdrücklich darauf hin, das Fahrverhalten an die vorgeschriebenen Geschwindigkeiten und die jeweiligen Straßenverhältnisse anzupassen. Jeder zu schnell gefahrene Kilometer könne Menschenleben kosten, hieß es abschließend.

Quelle: Pressemitteilung vom 16.05.2025
Veröffentlicht am von , Fachredakteur

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