Restaurierung des historischen Grabmals der Familie Wuth in Eisenach
Die Restaurierung des denkmalgeschützten Grabmals der Familie Wuth auf dem Eisenacher Hauptfriedhof hat begonnen. Nach einer erfolgreichen Spendenaktion wird das Grabmal umfassend saniert. Dabei wurde die galvanoplastische Figur eines knieenden Jünglings vor der Himmelspforte als erster Schritt demontiert und zur Restaurierung nach Erfurt gebracht.
Die Plastik samt Himmelspforte werde sicher aufbewahrt und solle nach Abschluss der Steinrestaurierung im Jahr 2025 wieder an ihren ursprünglichen Platz zurückkehren, hieß es in der Pressemitteilung. Mehrere Bürgerinnen und Bürger Eisenachs hätten zur Finanzierung der Restaurierung beigetragen.
Ein symbolischer Scheck in Höhe von 2500 Euro wurde bereits am 8. Oktober 2024 von Oberbürgermeister Christoph Ihling und dem Vorstandsvorsitzenden der Wartburg-Sparkasse, Tino Richter, an den Förderkreis zur Erhaltung Eisenachs e.V. übergeben. Die ursprüngliche Spendenzielsumme von 5000 Euro wurde sogar übertroffen, sodass insgesamt 7516 Euro für die Arbeiten zur Verfügung stehen. Weitere Spenden werden jedoch benötigt, um die gesamten Kosten von etwa 21.000 Euro zu decken.
Das Grabmal, das seit 1915 auf dem Eisenacher Hauptfriedhof steht, ist ein herausragendes Beispiel klassizistischer Bildkunst. Der Jüngling vor der Himmelspforte symbolisiert den Abschiedsschmerz vom Diesseits und lasse sich als bedeutendes kulturelles Erbe Eisenachs interpretieren.
Die Gesamtrestaurierung sei nicht nur auf Spenden, sondern auch auf Zuwendungen vom Thüringer Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie angewiesen. Die Stadt erhoffe sich für 2025 erneut Unterstützung für die Erhaltung des Grabmals.
Spenden können weiterhin auf das Spendenkonto des Förderkreises zur Erhaltung Eisenachs e.V. eingezahlt werden, um die vollständige Restaurierung dieses wichtigen Kulturdenkmals zu ermöglichen.
Quelle: Pressemitteilung vom 21.11.2024
Foto: Stadtverwaltung Eisenach
Veröffentlicht am 21.11.2024 08:48 von Christian Wolf, Redakteur
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