Ruhlaer Gymnasiasten befragen E-Auto-Fahrer zur Ladeinfrastruktur in Eisenach
Drei Schüler des Albert-Schweitzer-Gymnasiums Ruhla nehmen die Elektromobilität in Eisenach genauer unter die Lupe. Für ihre Seminarfacharbeit mit dem Titel „Elektromobilität als Zukunftsmodell – Chancen und Herausforderungen für Eisenach“ untersuchen Linus Stieler, Erti Nikaj und Maximilian Zapf unter anderem, wie zufrieden Nutzer mit der bestehenden Ladeinfrastruktur sind und wo sie Verbesserungsbedarf sehen.
Am 30.04.2026 waren die Schüler bei den Eisenacher Versorgungs-Betrieben (evb) zu Gast. Dort ließen sie sich von Tobias Degenhardt und Julian Krausse erklären, wie die Ladepunkte in der Stadt technisch gesteuert werden und wie die Plattform zur Überwachung und Verwaltung der Ladevorgänge funktioniert. Im Mittelpunkt stand dabei auch die neue 400‑kW‑DC-Schnellladesäule am Heizwerk, inklusive der dafür notwendigen Mittelspannungsstation und des Transformators.
Für ihre Arbeit wollen die drei Gymnasiasten herausfinden, welche Erwartungen Fahrerinnen und Fahrer von Elektroautos an die Ladeinfrastruktur in Eisenach haben, welcher zusätzliche Bedarf im Stromverteilnetz entsteht und welche Hürden beim weiteren Ausbau der Ladesäulen zu bewältigen sind. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Frage, wie mit den Ladetarifen der evb eine möglichst günstige und zugleich nachhaltige Mobilität ermöglicht werden kann.
Um ein möglichst breites Bild zu bekommen, bitten die Schüler alle Interessierten aus Eisenach und Umgebung um Unterstützung. Wer bereits ein Elektroauto fährt oder sich grundsätzlich für das Thema interessiert, kann sich über eine Online-Umfrage an dem Projekt beteiligen und eigene Erfahrungen und Wünsche einbringen.
Direkt zur Umfrage der Schüler zur Elektromobilität in Eisenach
Quelle: Pressemitteilung vom 20.05.2026
Foto: evb Eisenach
Veröffentlicht am 20.05.2026 15:24 von Christian Wolf, Redakteur
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