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Ruhlaer Wintersport: Seyfarth stabil, Haasch zurück, Albert siegt beim Alpencup

Die Wintersportlerinnen der TSG/WSC 07 Ruhla haben in diesen Tagen auf internationaler Bühne auf sich aufmerksam gemacht. Skispringerin Juliane Seyfarth sammelte beim FIS-Sommer-Grand-Prix wichtige Platzierungen, Nordisch-Kombiniererin Cindy Haasch ist nach schwerer Verletzung zurück im Training und Nachwuchsspringerin Julia Albert überzeugte bei einer Drei-Schanzen-Tournee im Rahmen des FESA Alpencups. Für den Wintersportstandort Ruhla und die Region sind das gleich mehrere positive Signale zum Start in die neue Saison.

Für Juliane Seyfarth lief der Auftakt der Sommer-Grand-Prix-Serie stabil: Beim ersten Stopp im polnischen Wisla sprang sie zweimal auf Rang 15. Am vergangenen Wochenende bestätigte sie diese Platzierung im französischen Courchevel mit einem weiteren 15. Platz. Im deutschen Team war nur Selina Freitag mit einem zweiten Rang besser platziert, Seyfarth war damit zweitbeste DSV-Starterin.

Die Sommer-Serie wird Mitte September im rumänischen Rasnov fortgesetzt. Bereits im vergangenen Jahr hatte Seyfarth im Sommer-Grand-Prix mit konstanten Ergebnissen überzeugt und sich in der Gesamtwertung in den Top Ten platziert. Die aktuellen Resultate deuten darauf hin, dass sie auch in diesem Sommer im internationalen Feld mithalten kann.

Gute Nachrichten gibt es auch von Nordisch-Kombiniererin Cindy Haasch. Nach ihrem zweiten Kreuzbandriss im Februar 2025 im estnischen Otepää ist sie wieder voll im Training und bereitet sich auf die kommende Saison vor, in der unter anderem die Weltmeisterschaften im schwedischen Falun anstehen. Bei einem Trainingstag in Oberhof absolvierte Haasch ein Sprungtraining gemeinsam mit den Nachwuchsskispringern Levi Dießler und Philipp Wagner.

Für die jungen Athleten aus dem Skibezirk Inselsberg ist das Training mit einer etablierten Kombiniererin eine zusätzliche Motivation. Bereits in der vergangenen Saison hatten sowohl Haasch als auch mehrere Ruhlaer Talente bei internationalen Wettbewerben und nationalen Serien wie dem Sachsencup und dem FESA Alpencup starke Leistungen gezeigt.

Besonders erfolgreich präsentierte sich nun die für die TSG/WSC 07 Ruhla startende Seebacherin Julia Albert beim FESA Alpencup. Im Rahmen einer Drei-Schanzen-Tournee der Jahrgänge 2012/2013, an der neben Deutschland auch Österreich, Schweiz, Slowenien, Lettland und Tschechien teilnahmen, war sie auf allen drei Schanzen vorne dabei.

Zum Auftakt in Pöhla sprang Julia mit Tagesbestweite von 65,5 Metern auf einen zweiten Platz und musste sich nur der Slowenin Alja Lendero geschlagen geben. Tags darauf stand in Klingenthal ein Teamwettkampf auf dem Programm: Mit „Team Germany 1“ wurde sie Dritte, in der Einzelwertung der Tournee erneut Zweite hinter Lendero.

Nach einem Pausentag fiel die Entscheidung in Bischofsgrün im Fichtelgebirge. Dort sicherte sich Julia mit zweimaliger Bestweite von 65,5 Metern den Tagessieg. In der Gesamtwertung der Drei-Schanzen-Tournee belegte sie damit Rang zwei und konnte mit diesem Ergebnis zufrieden die Heimreise nach Seebach antreten.

Die aktuellen Resultate von Seyfarth, Haasch und Albert fügen sich in eine Serie starker Auftritte Ruhlaer Wintersportlerinnen bei internationalen Wettkämpfen ein. Für die anstehende Wintersaison deutet sich an, dass der Verein sowohl im Weltcup als auch im Nachwuchsbereich weiter regelmäßig vertreten sein wird.

Quelle: Pressemitteilung vom 10.08.2026
Foto: TSG Ruhla
Veröffentlicht am von , Redakteur

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