Sanierungsarbeiten auf Ortsdurchfahrt Thal: Abschnitte, Sperrungen und Umleitungen stehen fest
Die geplante Sanierung der Ortsdurchfahrt Thal (L 2119) bei Ruhla startet am 6. Oktober 2025. Das Thüringer Landesamt für Bau und Verkehr hat den Sanierungszeitraum in mehrere Bauabschnitte unterteilt, um die Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen und Anwohner sowie den Verkehr auf das notwendige Maß zu begrenzen. Laut einer Mitteilung der Stadt Ruhla wurden in beratenden Gesprächen zuletzt Anpassungen am ursprünglichen Baukonzept erzielt.
Im Detail ist vorgesehen, dass der Abschnitt zwischen der Kreuzung DRK und der Einfahrt Thalberg/Kittelsthal vom 6. Oktober bis 12. Dezember 2025 vollständig gesperrt wird. Nach einer Winterpause werden ab dem 18. März 2026 bis zum Schreiberbrunnen weitere Bauabschnitte halbseitig mit Ampelregelungen saniert. Im Sommer 2026 folgt erneut eine Vollsperrung vom Schreiberbrunnen bis zum Ortsausgang Thal in Richtung Ruhla. Für den überregionalen Verkehr sind großräumige Umleitungen bereits ab der Autobahn ausgeschildert.
Während der Vollsperrung von Bauabschnitt 2 wird der örtliche Verkehr über Thal Eiche und die Dorfstraße umgeleitet, wobei die Kreuzung Thal Post weiterhin genutzt werden kann. In den Abschnitten mit halbseitiger Sperrung wird der Verkehr einspurig mit Ampelregelung vorbeigeführt; dafür wird der vorhandene Radweg vorübergehend in die Fahrbahnführung einbezogen und entsprechend befestigt. Für den letzten Abschnitt konnten trotz intensiver Bemühungen keine praktikablen Umwege für den Straßenverkehr gefunden werden.
Bürgermeister Stefan Hartung betonte, dass insbesondere die Sperrung im Sommer eine große Belastung für die Bevölkerung im Erbstromtal darstellen werde. Positiv sei jedoch, dass ein uneingeschränkter Rettungsverkehr während der Bauarbeiten möglich sei. Auch öffentliche Nahverkehrsanbieter seien in die Planung einbezogen, um Anpassungen für Fahrgäste rechtzeitig kommunizieren zu können.
Die Stadt Ruhla kündigte an, den Verlauf der Sanierungsarbeiten weiterhin kritisch zu begleiten und die Interessen der Bürgerinnen und Bürger zu vertreten. Alle Abläufe und Anpassungen würden über die städtischen Informationskanäle und soziale Medien bekanntgegeben.
Quelle: Mitteilung vom 02.09.2025
Veröffentlicht am 03.09.2025 08:22 von Marcus Schütz, Fachredakteur
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