24.02.2025 👍1

Schicksalstage für Ruhla: Juliane Seyfarth geht zur WM, verletzte Cindy Haasch kämpft um Comeback

Die norddeutschen Skiweltmeisterschaften werfen ihre Schatten voraus, während ein Team des Deutschen Skiverbandes (DSV) in den letzten Wochen für Furore sorgte. Juliane Seyfarth wurde für die WM in Trondheim nominiert, während Cindy Haasch aufgrund einer schweren Verletzung auf die Teilnahme verzichten muss. Nach einer erfolgreichen Operation am Kreuzband blickt Haasch nun optimistisch in die Zukunft.

Der TSG Ruhla hat bekanntgegeben, dass Juliane Seyfarth, die bereits zweimal Team-Weltmeisterin war, als Teil des deutschen Teams an den Nordischen Skiweltmeisterschaften teilnehmen wird. Ihre Leistungen bei der WM-Generalprobe in Hinzenbach, wo sie die Ränge 10 und 12 erreichte, gaben Anlass zur Hoffnung auf eine erfolgreiche WM.

Im Gegensatz dazu musste die Kombiniererin Cindy Haasch nach einem schweren Sturz beim Weltcup-Wettbewerb in Otepää, Estland, eine bittere Nachricht hinnehmen. Ein Riss des Kreuzbandes im linken Knie hindert sie daran, an den Meisterschaften teilzunehmen. Laut DSV-Mannschaftsarzt Dr. Manuel Köhne verlief die Operation am 21. Februar 2025 erfolgreich. Er erklärte, dass das vordere Kreuzband durch eine körpereigene Kreuzbandplastik ersetzt wurde und auch der Innenmeniskus genäht wurde.

Die Nachbehandlung für Haasch wird laut DSV-Mannschaftsarzt Lukas Pecher besonders vorsichtig gestaltet, da die Verletzung am linken Knie schwerwiegender ist als eine frühere Verletzung. Ein Comeback-Plan wurde erstellt, welcher einen Zeitraum von zwölf Monaten umfasst. Pecher sprach über die Herausforderung, die Haasch nun bewältigen müsse, und betonte die Wichtigkeit ihrer Gesundheit.

Bundestrainer Florian Aichinger äußerte sich tief betroffen über den Verlust von Haasch für das Team, beschrieb sie jedoch als eine Athletin, die bereits viel Energie in ihre Rückkehr investiert hatte und in Topform war. Aichinger lobte Haasch für ihren Teamgeist und betonte, dass das Team in Trondheim für sie alles geben werde.

Sportdirektor Horst Hüttel unterstrich das Engagement des DSV, Haasch bestmöglich zu unterstützen und wünscht sich, dass sie bald wieder aktiv werden kann. Zum Abschluss meldete sich Haasch persönlich zu Wort und berichtete von der positiven Erfahrung während und nach der Operation, wobei sie die Unterstützung ihres Teams betonte und fest entschlossen ist, sich auf ihre Rehabilitation zu konzentrieren.

Quelle: TSG Ruhla vom 23.2.2025
Foto: Ailura, CC BY-SA 3.0 AT
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