Schnelle Rettung im steilen Gelände: Wanderunfall am Rennsteig fordert Einsatzkräfte
Ein verunglückter Wanderer im Rennsteiggebiet löste am 8. Juli einen aufwendigen Rettungseinsatz mehrerer Organisationen aus. Die Berufsfeuerwehr Eisenach, unterstützt von weiteren Hilfskräften, koordinierte die Rettung des Mannes, der bei einem Abkürzungsversuch an einem steilen Abhang stürzte.
Laut Informationen der Stadt Eisenach hatte der Wanderer versucht, zwischen den bekannten Wegpunkten „Vacher Stein“ und „Wilder Sau“ abseits des Hauptwegs Zeit zu sparen. Dabei sei er gestolpert und rund 50 Meter in die Tiefe gerutscht, hieß es von den Einsatzkräften. Trotz seiner Verletzungen habe der Mann ansprechbar auf die Retter gewartet.
Gegen 18.41 Uhr erreichten erste Einsatzkräfte den Unfallort. Die Feuerwehrleute seilten sich laut Mitteilung zur Unglücksstelle ab, da das Gelände als schwer zugänglich galt. Vor Ort erfolgte zunächst eine medizinische Erstversorgung. Anschließend wurde der Verletzte in einer speziellen Gebirgstrage zurück auf den Hauptweg transportiert.
Nach Abschluss der Sicherungsmaßnahmen konnte der Mann an die Besatzung eines Rettungswagens übergeben werden. Neben der Berufsfeuerwehr Eisenach waren auch die Freiwillige Feuerwehr Förtha, die Bergwachten aus Ruhla und Bad Liebenstein sowie das Deutsche Rote Kreuz Eisenach an der Rettung beteiligt.
Quelle: Newsletter der Stadt Eisenach vom 9.7.2025
Veröffentlicht am 10.07.2025 09:21 von Christian Wolf, Redakteur
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