12.10.2025

Spannung bis zum Schluss: Eisenach unterliegt Hannover nach dramatischer Aufholjagd

Am 11. Oktober 2025 kam es in der Handball-Bundesliga zum packenden Duell zwischen dem ThSV Eisenach und der TSV Hannover-Burgdorf. Trotz einer energischen Aufholjagd verlor der Aufsteiger aus Thüringen mit 30:32 (14:17) in der ZAG Arena. Zwei Rote Karten und ein spielentscheidender 0:6-Lauf in der zweiten Halbzeit besiegelten die Niederlage der Gäste, die sich dennoch kämpferisch zeigten.

Zunächst zeigte Eisenach eine starke Anfangsphase, baute sich durch effiziente Siebenmeter und eine Zwei-Tore-Führung Selbstvertrauen auf. Oskar Joelsson traf insgesamt acht Mal für die Gäste. Kurz vor der Pause kippte die Partie: Nach dem 10:10-Ausgleich durch Hannovers Kapitän Marius Steinhauser gelangen den Gastgebern mehrere schnelle Treffer. Die Eisenacher vergaben wiederholt beste Chancen, während auf ihrer Seite Abwehrspieler Tillman Leu nach einem Foul an Justus Fischer mit Rot vom Feld musste. Mit 14:17 aus Sicht des ThSV ging es in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff arbeitete sich Eisenach zunächst auf ein Tor Rückstand heran. In der 41. Minute leitete jedoch eine Schwächephase die Wende zugunsten Hannovers ein. Die Gäste verloren in nur fünf Minuten mehrere Bälle, vergaben Chancen und kassierten Gegentore. Hinzu kam der Platzverweis gegen Stephan Seitz, ebenfalls nach dreimaliger Zeitstrafe. Hannover nutzte die Unsicherheit und setzte sich mit einem 6:0-Lauf entscheidend ab.

In der Schlussphase bewies Eisenach Moral und stellte taktisch um. Mit offensiver Abwehr und zusätzlichem Feldspieler kämpfte sich das Team zurück und verkürzte den Abstand durch Treffer von Alexander Saul und Fynn Hangstein erneut. Doch trotz eines engagierten Endspurts kamen die Thüringer nicht mehr am Gastgeber vorbei, der den knappen Vorsprung über die Zeit rettete.

Trainer und Spieler hoben nach der Partie die kämpferische Leistung hervor, verwiesen aber auch auf vergebene Chancen und Schwächen in der Abwehr als Gründe für das Ergebnis. Hannovers Interimstrainer Heidmar Felixson lobte die konzentrierte Leistung seines Teams, das ohne Chefcoach Christian Prokop auskommen musste. In der Tabelle bleibt Eisenach trotz der Niederlage mit erhobenem Kopf und richtet den Blick auf das kommende Heimspiel gegen die SG Flensburg-Handewitt.

Quelle: Pressemitteilung vom 11.10.2025
Veröffentlicht am von , Redakteur

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