23.07.2025

Spannung und Teamgeist: Deutsche Rettungsschwimmerinnen starten dynamisch bei den World Games in China

Die 12. World Games in Chengdu werfen ihren Schatten voraus: In wenigen Tagen werden zwei Rettungsschwimmerinnen aus Mitteldeutschland gemeinsam mit dem deutschen Nationalteam das internationale Parkett betreten, um im Rettungssport Medaillen für Deutschland zu gewinnen. Die erfahrene Undine Lauerwald und die ambitionierte Debütantin Lena Oppermann bereiten sich intensiv auf ihren Einsatz vor und gehören zu den Hoffnungsträgerinnen der Mannschaft.

Am 8. und 9. August 2025 treten zwölf Rettungsschwimmerinnen und Rettungsschwimmer der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bei den internationalen World Games in Chengdu an. Wie aus der Mitteilung der DLRG hervorgeht, sind mit Undine Lauerwald aus Meißen und Lena Oppermann aus Eisenach zwei Vertreterinnen der DLRG Halle-Saalekreis für das deutsche Team nominiert. Die World Games, die vom 7. bis 17. August insgesamt mehr als 5.000 Sportlerinnen und Sportler aus 34 nicht-olympischen Sportarten zusammenbringen, zählen für die Rettungssportler zu den Höhepunkten dieses Jahres.

Laut Angaben der DLRG kann Undine Lauerwald bereits auf beachtliche Erfolge bei internationalen Wettbewerben zurückblicken. Die heute 21-Jährige gewann bei ihrer Premiere bei den World Games 2022 in Birmingham (USA) drei Goldmedaillen – zwei davon in Staffelwettbewerben, sowie eine Goldauszeichnung im Einzel über die 100 Meter Retten mit Flossen und Gurtretter. Zwei Monate danach gelang ihr bei der Weltmeisterschaft in Riccione ein neuer deutscher Rekord und der Titel in ihrer Paradedisziplin.

Auch Lena Oppermann, die erstmals ins World Games-Team berufen wurde, gilt als leistungsstarke Hoffnungsträgerin. Die 20-Jährige aus Eisenach überzeugte im Vorjahr bei den Weltmeisterschaften in Australien mit zwei Einzelmedaillen. Im 50 Meter Retten einer Puppe sicherte sie sich den dritten Platz, während sie in der 100 Meter Kombinierten Rettungsübung den Vize-Weltmeistertitel gewann. Oppermann kündigte laut DLRG an, sich bei ihrem Debüt in Chengdu in bestmöglicher Form präsentieren zu wollen.

Zusammen mit Nina Holt und Alica Gebhardt, die ebenfalls am Start sind, konnten Lauerwald und Oppermann bereits in internationalen Team-Disziplinen überzeugen. Das Quartett sicherte Deutschland bei der Weltmeisterschaft im Rettungsschwimmen 2024 zwei Mal Gold und stellte dabei sogar einen Weltrekord auf.

Im Schwimmstadion des Sancha-Lake-Campus der Chengdu Sportuniversität stehen für das deutsche DLRG-Nationalteam insgesamt 14 Medaillenentscheidungen an. Das Team wird zuvor in Hongkong trainieren, um sich an das Klima und die Zeitverschiebung in Asien zu gewöhnen, so die Mitteilung weiter. Die Wettbewerbe im Rettungssport finden am 8. und 9. August statt, wobei täglich acht Medaillen an die besten Athletinnen und Athleten vergeben werden.

Nach Darstellung der DLRG reisen insgesamt 215 deutsche Sportlerinnen und Sportler nach Chengdu und nehmen an 25 von 34 angebotenen Sportarten teil. Deutschland gehört mit bislang 37 gewonnenen Goldmedaillen zu den erfolgreichsten Nationen der World Games im Rettungssport. Nur Italien konnte mit 54 Goldmedaillen bislang mehr erste Plätze erzielen. Der Verband weist zudem darauf hin, dass 2029 die World Games nach Karlsruhe zurückkehren werden und dass der Rettungssport 2032 möglicherweise erstmals olympisch sein könnte.

Quelle: Pressemitteilung vom 23.7.2025
Foto: Daniel-André Reinelt/DLRG
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