Sportlicher Ehrgeiz bei Skiroller-Events in Thüringen: Spannende Rennen locken zahlreiche Teilnehmer
In Thüringen stehen mit dem dritten Hörselberg-Skiroller-Anstiegslauf und dem ersten Jonastaler Skirollerrennen sportliche Höhepunkte im Skirollerkalender bevor bzw. wurden kürzlich ausgetragen. Athleten und Organisationsteams berichten von herausfordernden Strecken und spannenden Wertungsläufen im Rahmen des Hasselmann-Skiroller-Thüringencups 2025.
Der 3. Hörselberg-Skiroller-Anstiegslauf wird am 22. August 2025 vom WSC 07 der TSG/Ruhla e. V. in Großenlupnitz organisiert. Den Angaben zufolge bildet diese Veranstaltung den dritten Wertungslauf im laufenden Thüringen-Cup. Für die Teilnehmenden sind zwei Anstiegsläufe über je 4,5 km beziehungsweise 3,5 km vorgesehen. Die Siegerinnen und Sieger werden durch die Addition beider Laufzeiten ermittelt.
Die Veranstalter informieren, dass der Start am Sportplatz in Großenlupnitz erfolgen soll, beginnend ab 10:30 Uhr. Als Ziel ist der Bereich oberhalb des Wanderparkplatzes am oberen Kreisel am Hörselberg, nahe dem General-von-Blücher-Denkmal, vorgesehen. Für Schülerinnen und Schüler wird ergänzend ein Inlinerlauf angeboten. Gelaufen wird in der klassischen Technik.
Bereits stattgefunden hat das 1. Jonastaler Skirollerrennen im Rahmen der Jonastaler Challenge der Radsportler. Erstmals wurde dabei ein Skirollerwettbewerb auf einer insgesamt 18,5 Kilometer langen Strecke ausgetragen, beginnend in Arnstadt, durch das Jonastal bis nach Crawinkel und mit einem Schlussanstieg zum höhergelegenen Zielort Gossel. Die Beteiligten berichten, dass hohe Temperaturen von über 30 Grad die Bedingungen zusätzlich erschwerten.
Nach Angaben des Veranstalters nahm das Team der TSG/WSC 07 mit vier Sportlerinnen und Sportlern an dem Rennen teil. Alle konnten in ihren jeweiligen Altersklassen Podestplätze erreichen. Als Sieger ihrer Kategorien gingen Torsten Schreier (H45-50), Jan Swiderski (H60-65) und Klaus Baacke (H70-75) hervor. Gerhard Nonn belegte in der Altersklasse H75-80 den zweiten Rang. Gesamtsieger wurde Thomas Bing vom ED System Vltava Fund Team (Rhöner WSV), der als einer der besten deutschen Skilanglauf-Langstreckenspezialisten gilt. Das Rennen bildete den zweiten Wertungslauf des Hasselmann-Skiroller-Thüringencups.
Die beiden Skiroller-Events unterstreichen laut den Veranstaltern den wichtigen Stellenwert dieser Sportart in der thüringischen Sportlandschaft und bieten sowohl erfahrenen Wintersportlern als auch Nachwuchsathleten Möglichkeiten zur sportlichen Herausforderung und Weiterentwicklung.
Quelle: TSG Ruhla vom 15.06.2025
Veröffentlicht am 16.06.2025 06:17 von Christian Wolf, Redakteur
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