25.06.2025

Sportlicher Glanz und bewegte Geschichte: Jubiläum des Wartburgstadions und Ehrung für Kickbox-Talent Jason Bätzel

Zum 70-jährigen Jubiläum des Wartburgstadions feierte die Stadt Eisenach nicht nur ihre traditionsreiche Sportstätte, sondern nutzte den Anlass auch, um mit der Ehrung von Kickboxer Jason Bätzel einen sportlichen Erfolg aus der Region ins Rampenlicht zu rücken. Das Festwochenende verband sportliche Spitzenleistungen, lokale Geschichte und ein vielseitiges Programm für die Bürgerinnen und Bürger.

Im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten am 19. Juni 2025 ehrte Bürgermeister Steffen Liebendörfer den 21-jährigen Jason Bätzel für dessen beachtliche Leistungen im Kickboxen. Der aus Neukirchen stammende Bätzel trainiere laut Angaben der Stadt Eisenach seit frühester Kindheit bei der Kampfsportschule Berk. Bei internationalen Wettkämpfen, so etwa dem Italian Kickboxing World Cup 2025 in der Nähe von Venedig, habe sich Bätzel mutig der Konkurrenz gestellt. In der Disziplin Leichtkontakt konnte er dort die Bronzemedaille erringen und überzeugte ebenfalls mit starken Auftritten im Pointfighting.

Bürgermeister Liebendörfer betonte in seiner Laudatio, Jason Bätzel verkörpere jene Tugenden, die das Wartburgstadion in den vergangenen Jahrzehnten geprägt hätten: Leidenschaft, Durchhaltevermögen sowie den Willen zur ständigen Weiterentwicklung. Die Stadt Eisenach sehe in dem Kickboxer ein Vorbild, das junge Athletinnen und Athleten nicht nur vor Ort, sondern auch über die Stadtgrenzen hinaus motiviere.

Beim Italian Kickboxing World Cup 2025, an dem laut Mitteilung rund 380 Teams aus über 40 Ländern teilgenommen hätten, behauptete sich Bätzel in den Kategorien Pointfighting und Leichtkontakt in zwei Gewichtsklassen. Besonders hervorgehoben wurde sein Erfolg im Leichtkontakt, den er sich gegen internationale Spitzenkonkurrenz erkämpfte. Unter anderem überzeugte Bätzel auch bei den Dutch Open in Amsterdam, wo er nach Angaben der Stadt Gold in der Disziplin Leichtkontakt bis 63 Kilogramm gewann. Bei den Deutschen Meisterschaften im Jahr 2024 wurde er zweifacher Vizemeister.

Im Fokus der Festwoche stand jedoch nicht nur die individuelle Sportlerehrung. Oberbürgermeister Christoph Ihling eröffnete die Feierlichkeiten und würdigte in seiner Ansprache die Rolle des Stadions als Ort von Sport, Gemeinschaft, Identität und Integration. Er erinnerte an die Entstehungsgeschichte: Nach sechs Jahren Bauzeit sei das Stadion 1955 mit großem ehrenamtlichem Einsatz der Eisenacher Bevölkerung eröffnet worden. Damals hätten über 15.000 Menschen die Einweihung besucht.

Im Laufe seiner Geschichte war das Wartburgstadion Schauplatz zahlreicher sportlicher Höhepunkte, beispielsweise der DDR-Leichtathletik-Junioren mit internationalen Wettbewerben, Fußball-Länderspielen und nationalen Meisterschaften im Bogenschießen. Die Stadt weist zudem darauf hin, dass das Jubiläumsprogramm dank Engagements der örtlichen Sportvereine und des Kreissportbunds besonders vielseitig ausfalle. Veranstaltungen wie Stadionführungen, Showkämpfe, Musikbeiträge sowie Mitmachangebote für verschiedene Sportarten und ein großes Fußball-Jubiläumsspiel runden das Programm ab.

Ein zentrales Anliegen der diesjährigen Feierlichkeiten sei auch die Sicherung des historischen Stadionturms, der bei der Sanierung im Jahr 2010 ausgespart wurde. Daher ruft die Stadt Eisenach zu Spenden für dessen Erhalt auf und appelliert, die Tradition gemeinschaftlicher Verantwortung fortzusetzen.

Abschließend dankte die Stadt allen Partnern, Vereinen, Sponsoren und Unterstützern, die das Jubiläumsfest ermöglicht haben, darunter die Sparkassenstiftung der Wartburgregion, die AOK sowie die Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach.

Quelle: Pressemitteilung vom 24.6.2025
Foto: Stadtverwaltung Eisenach
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