Stadt Eisenach reagiert auf Fackelmarsch der Deutschen Burschenschaft
Die Stadtverwaltung Eisenach hat zum geplanten Fackelmarsch der Deutschen Burschenschaft am 13. Juni 2025 Stellung bezogen. Aus Sicht der Verantwortlichen ist keine explizite Genehmigung für den Marsch seitens der Stadt erteilt worden. Dennoch sind für die Veranstaltung verschiedene Auflagen in Bezug auf Sicherheit und Organisation verfügt worden.
Laut Mitteilung der Stadtverwaltung wurde die Versammlung der Deutschen Burschenschaft, die mit rund 150 Teilnehmern für den Zeitraum von 20.15 bis 21.15 Uhr angemeldet war, nicht als klassische Versammlung nach Versammlungsrecht eingestuft. Zuständig für eine solche Einordnung war das Landratsamt Wartburgkreis in Abstimmung mit dem Thüringer Innenministerium. Infolgedessen betrachtete die Stadt Eisenach den Marsch als Veranstaltung, bei der öffentliche Straßen in besonderem Maße genutzt werden, für die keine gesonderte Genehmigung erforderlich ist.
Die Stadt betonte, dass sie dennoch Auflagen erteilt habe, die sich unter anderem auf den Einsatz von Ordnern, Aspekte der Verkehrssicherheit sowie Brandschutzmaßnahmen beziehen. Diese Vorgaben sollen sicherstellen, dass die Veranstaltung ordnungsgemäß abläuft und Risiken minimiert werden.
Im Verlauf des 13. Juni 2025 wurde die Stadtverwaltung über die Anmeldung von Gegendemonstrationen beim Landratsamt informiert. Nach eigenen Angaben fanden daraufhin Gespräche zwischen den Organisatoren der verschiedenen Veranstaltungen und der Polizei statt. Ziel dieser Gespräche sei die Abstimmung und Gewährleistung eines möglichst reibungslosen Ablaufs gewesen.
Die Stadt rät Autofahrern, sich am Veranstaltungsabend und dem angegebenen Zeitraum auf Verkehrsbehinderungen und Einschränkungen in der Eisenacher Innenstadt sowie in der Umgebung des Burschenschaftsdenkmals „An der Göpelskuppe“ einzustellen.
Quelle: Pressemitteilung vom 13.6.2025
Foto: Michael J. Zirbes, CC BY-SA 3.0
Veröffentlicht am 13.06.2025 20:19 von Christian Wolf, Redakteur
Kommentare