Thal: L 2119 ab 6. Juli voll gesperrt – weiträumige Umleitungen bis Mitte August
Wer zwischen Eisenach, Thal und Ruhla unterwegs ist, muss sich in den Sommerferien auf deutliche Umwege einstellen: Die Landesstraße L 2119 wird im Bereich Thal ab Montag, 6. Juli 2026, 16 Uhr, voll gesperrt. Betroffen ist der dritte Bauabschnitt der Ortsdurchfahrt zwischen Schreiberbrunnen und dem südlichen Ortseingang Thal in Richtung Ruhla. Die Sperrung soll voraussichtlich bis Freitag, 14. August 2026, dauern.
Die Vollsperrung betrifft einen rund 400 Meter langen Abschnitt der L 2119. Damit wird die seit Herbst 2025 laufende grundhafte Erneuerung der Ortsdurchfahrt Thal fortgesetzt. Nachdem die Straße zunächst halbseitig mit Ampelregelung befahrbar war, ist der Bereich nun für den Durchgangsverkehr komplett dicht.
Für den überörtlichen Verkehr ist eine großräumige Umleitung ausgeschildert. Sie führt von Thal über die B 88, weiter über Seebach, Bad Tabarz und Brotterode, anschließend über die L 1127 zum Glasbachstein und von dort über die L 2119 nach Ruhla. Diese Strecke gilt insbesondere für den Schwerverkehr, der den gesperrten Abschnitt nicht passieren kann.
Für Pkw gibt es zusätzlich eine Alternative über Eisenach. Autofahrer können von Thal kommend über die B 88 nach Eisenach fahren, dort auf die B 19 wechseln und über Etterwinden, die L 2118 und Gollert nach Ruhla ausweichen. Wer regelmäßig zwischen Ruhla, Thal und Eisenach pendelt, sollte für beide Varianten mehr Fahrzeit einplanen.
Um die Belastung für den lokalen Verkehr etwas zu reduzieren, hat die Stadt Ruhla eine zusätzliche Verbindung ausschließlich für Pkw sowie für Rettungswagen des DRK Thal freigegeben. Der provisorische Weg verläuft über den Waldweg Thal, die Dorfstraße und die Ruhlaer Straße zum Bauhof Ruhla und mündet dort wieder auf die L 2119. Die Strecke ist geschottert und darf nur mit maximal 30 km/h befahren werden.
Die Verkehrsregelung auf diesem Waldweg erfolgt über eine Ampelanlage. Verkehrsteilnehmer müssen hier mit Wartezeiten von bis zu zehn Minuten rechnen. Wer die Verbindung nutzt, sollte das bei der Terminplanung berücksichtigen und möglichst Stoßzeiten meiden.
Parallel zur Straßensperrung werden für den öffentlichen Nahverkehr Ersatzhaltestellen eingerichtet, damit Buslinien Thal und Ruhla weiterhin anfahren können. Fahrgäste sollten die Aushänge an den Haltestellen beachten und gegebenenfalls frühere Verbindungen wählen, um Verspätungen durch Umwege und Wartezeiten auszugleichen.
Die jetzt anstehende Vollsperrung ist Teil der fortlaufenden Sanierung der L 2119 in Thal, die bereits seit 2025 abschnittsweise läuft. Pendler, Anwohner und Besucher der Region müssen sich damit auch in den kommenden Wochen auf Einschränkungen einstellen.
Quelle: Pressemitteilung vom 02.07.2026
Veröffentlicht am 02.07.2026 11:22 von Christian Wolf, Redakteur
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